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Rainer, Ulrike
404 |

LIFE IN THE UNITED STATES AKTUELL

Corona - FĂ€lle und Tote in den USA

Die Stadt New York mit den verheerenden Opferzahlen stand lange im Mittelpunkt der Diskussion aller VersĂ€umnisse. Aber der Gouverneur Andrew Cuomo beschönigte und verschleierte wenigstens nichts. Er mutet den Menschen die Wahrheit zu, und die ist dĂŒster.

Die Reichen, die irgendwo auf dem Land ein Ferienhaus besitzen, verließen die Stadt. Einige meiner Nachbarn, deren Kinder in Manhattan arbeiten, holten ihre Sprösslinge nach Hause. Wir wohnen lĂ€ndlich und sind von Wald umgeben. Distanzhalten ist hier leicht.

Die volle Wucht traf die Armen. Erstens wohnen sie oft als Großfamilien in engen RĂ€umlichkeiten, zweitens sind die Vorbedingungen fĂŒr eine schwere Erkrankung vorgegeben. Sie leiden öfter an Diabetes und Herzerkrankungen. Und drittens...

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Dörwald, Uwe
403 |

NEBEN DER RUTE SOLL STETS DER APFEL LIEGEN

Eine Kindheit im konfessionellen Waisenhaus vor 1945

Es gibt nur Ă€ußerst spĂ€rliches (Forschungs-)Material zur Situation der Heimkinder vor 1945. Da nach 1945, das in der Heimerziehung sicher keine Stunde Null war, weil die Erzieher und Erzieherinnen wahrscheinlich nur die Farbe ihres Hemdes wechselten, von braun wieder zurĂŒck zu blau, und weil kein konsequenter Bruch mit den nationalsozialistischen ErziehungsgrundsĂ€tzen und Erziehungsleitlinien stattgefunden hat, – schwarze PĂ€dagogik gab es noch lange nach Kriegsende –, ist stark davon auszugehen, dass Kinderheime lange Zeit totale Institutionen im Sinne von Erving Goffman gewesen sind. Zudem wurde von 1933 bis 1945 mit Sicherheit im Geist der nationalsozialistischen Doktrin erzogen. Dem politischen Einfluss der Nationalsozialisten konnten...

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Berger, Thomas
402 |

GLANZ DES SCHEITERNS

Andreas Egerts Essay "Warum Cioran heute?"

WĂ€re E. M. Cioran, der aus RumĂ€nien stammende, die meiste Zeit seines Lebens in Frankreich ansĂ€ssige Philosoph, in der Gegenwart populĂ€r, wĂ€re in den Köpfen vieler Menschen und folglich im Weltgeschehen manches anders als in der sich der „Unterhaltungs-philosophie“ und dem „Ökonomismus“ ausliefernden Gegenwart. Umso wichtiger und begrĂŒĂŸenswerter ist deshalb die intellektuelle Auseinandersetzung mit diesem Denker, die wir dem Aphorismus-Experten Andreas Egert verdanken.

Seit vielen Jahren widmet sich der 1968 in Frankfurt am Main geborene Autor der literarischen Gattung des Aphorismus. Er veröffentlichte die drei BĂŒcher fehlfarbenfroh – Aphorismen (Schardt Verlag), Vom Werden und Wesen des Aphorismus. Essays zur Gattungsproblematik bei...

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Egert, Andreas
401 |

WARUM CIORAN HEUTE ?

Ein Vortrag, ein Nachwort zu Cioran ist heuer ein notwendiger Nachruf, ein Nachschrei auf die Kritik, das aphoristische Denken, die unbequeme Nicht-Anpassung, das Widerstandsdenken, die UnabhĂ€ngigkeit und IntegritĂ€t des Denkens wider die Unterhaltungsphilosophie unserer Tage und die TriumphzĂŒge des mittelmĂ€ĂŸigen Ökonomismus, der alle Lebensbereiche nĂŒtzlich und pragmatisch vereinnahmt und untergrĂ€bt - Ciorans Aphorismen sind ein Remedium gegen unseren Zeitungeist und beharren auf einer Unbestechlichkeit des Denkens, wie sie leider immer mehr zu verloren gehen scheint. Wenn sich Cioran im Aphorismus behauptet, dann behauptet er sich in einer leidenschaftlichen Ohnmacht, die ihm eine gewisse menschliche WĂŒrde zurĂŒck gibt - in der...

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Mazzei, Francesco
400 |

FLORENZ IN ZEITEN VON CORONA

Eine Fotostrecke von Francesco Mazzei

Italien ist eines der LĂ€nder in Europa, das sehr frĂŒh und stark von der COVID-19-Pandemie betroffen war. Die Epidemie breitete sich in ganz Italien und zugleich in vielen LĂ€ndern innerhalb und außerhalb Europas aus. Am 19. MĂ€rz 2020 gab es in Italien mit insgesamt 3405 COVID-19-TodesfĂ€llen erstmals mehr Opfer als in China. Am 27. MĂ€rz 2020 ĂŒbertraf die Zahl der Infizierten in Italien erstmals diejenige Chinas. Die Infektionswelle begann in der Lombardei und in Venetien; bis heute (Stand: 20. April) liegt ihr Schwerpunkt in Norditalien. Das Gesundheitssystem in vielen norditalienischen Provinzen ist so ĂŒberlastet, dass viele Patienten nicht oder nicht angemessen behandelt werden können. Vielerorts fehlten oder fehlen Schutzmasken; unter...

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Brotini, Lederer, Senigaglia, SIRI, Mazzei, Berger, Dimmers, Hoppe-Dörwald
399 |

STIMMEN ZU CORONA

Wir fĂŒhlen und wissen, dass der Pandemie eine Infodemie entspricht. Wir fĂŒhlen und wissen, dass der angeordneten bzw. empfohlenen Ortsfestigkeit ein Drang nach Bewegung und nach Begegnung entspricht. Wir wissen und fĂŒhlen, dass manches Recht wie zum Beispiel der Datenschutz und die Versammlungsfreiheit der BekĂ€mpfung der Pandemie hoffentlich nur temporĂ€r geopfert wird. Wir bekommen auch eine Ahnung davon, was biologische Waffen in einem Krieg anrichten könn(t)en.

Obwohl es einen Überfluss an Information zum CORONA-Virus zu geben scheint, bringen wir zu Ostern unsere Stimmen zu Corona. Die Reihenfolge der einzelnen BeitrĂ€ge aus den Niederlanden, aus Italien und aus Deutschland wurde bestimmt durch das Eintreffen der BeitrĂ€ge in unserem...

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Kiss, Endre
398 |

Einleitende Gedanken zu einer Rekonstruktion des klassischen Idealismus

Tausend FÀden der NÀhe und zahlreiche feine Unterschiede - Erstveröffentlichung

Im Jahr 1770, also vor 250 Jahren, wurde der Philosoph des klassischen Idealismus geboren - G.W.F. Hegel. Sein philosophisches System steht, wie auch die Systeme Fichtes und Schellings, in vielen Beziehungen zu den Drei Kritiken Kants.

Der Philosoph Endre Kiss (Budapest) legt mit seinem hier erstveröffentlichten Essay "Einleitende Gedanken zu einer Rekonstruktion des klasssichen Idealismus" einen Text vor, der der NĂ€he und den Unterschieden der idealistischen Geisteswelt in Bezug zu Kant nachgeht und der die Tiefe und die GedankenschĂ€rfe vermeintlich alter und vermeintlich ĂŒberkommener philosophischer Konzepte deutlich werden lĂ€ĂŸt. Begriffe wie PossibilitĂ€t, PlausibilitĂ€t, Prozeßhaftigkeit, Oszillation  und Dynamik spielen bei Kiss'...

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Rainer, Ulrike
397 |

Life in the United States - 23

Mississippi - Der allerÀrmste Staat

Wir sind wieder im SĂŒden, und zwar im Ă€rmsten Staat der USA. 20% seiner Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. 34,1% von ihnen sind nicht Weiße. Wie konnte es dazu kommen, wenn man bedenkt, dass auch hier einst König Baumwolle unumstrittener Herrscher war und manche Menschen auf Kosten anderer reich machte? Der Zensus von 1860 zeigt, dass 55% der Bevölkerung Mississippis Sklaven waren.

Sie waren es, die Straßen und Deiche bauten, SĂŒmpfe trockenlegten, das Vieh versorgten, kochten, nĂ€hten, WĂ€sche wuschen und die Felder bestellten. Lassen wir fĂŒr diesen Staat hauptsĂ€chlich sowohl die einen als auch die anderen fĂŒr sich selbst sprechen.

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European Centre For Press & Media Freedom
396 |

FEINDBILD JOURNALIST

Bedrohung als Normalzustand - Eine 5-Jahres-Bilanz des European Centre For Press & Media Freedom

Attacken aus rechten Zirkeln hat es bisher immer gegeben, hauptsĂ€chlich gegen Fachjournalistinnen und Journalisten. Seit 2015 hat sich dies geĂ€ndert: Sowohl das Feld der Betroffenen als auch die TĂ€terkreise haben sich erweitert. Eine breite, heterogene Masse trĂ€gt die Pressefeindlichkeit. Journalismus ist unterschiedslos fĂŒr alle Medienschaffende – insbesondere, wenn sie von rechten Großdemonstrationen berichten – zum Wagnis geworden.
 

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Alt, Franz
395 |

"... dann schließen wir doch den Laden 'Europa' wegen moralischer Insolvenz!"

Nicht FlĂŒchtlinge bekĂ€mpfen, sondern Fluchtursachen

Der CDU-Sozialpolitiker Norbert BlĂŒm sagt: "Wenn 500 Millionen EuropĂ€er nicht mehr fĂŒnf Millionen FlĂŒchtlinge aufnehmen wollen, dann schließen wir doch den Laden 'Europa' wegen moralischer Insolvenz". Der Christ BlĂŒm orientiert sich am jesuanischen Gleichnis vom Barmherzigen Samariter.

Die Machtpolitiker Putin und Assad, Erdogan und die vielen Rebellengruppen in Syrien haben die neue FlĂŒchtlingskrise verursacht. Assad bombardiert und drangsaliert sein eigenes Volk seit acht Jahren. Putin lĂ€sst gezielt militĂ€rische Angriffe auf syrische KrankenhĂ€user, MarktplĂ€tze und FlĂŒchtlingslager fliegen - mit tödlichen Folgen fĂŒr Hunderte. Und Erdogan lĂ€sst seine Armee in Syrien einmarschieren.

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Quellenangabe am Ende des Textes

 

 

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Die kleinen Kreativen

... ein kleiner Kommentar zur Lage der KREATIVEN (nicht nur) in CORONA-Zeiten ...

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