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Hoppe-Dörwald, Dorothea
416 |

WEITE IM GEIST

Rezension zum ALPHABET DER KINDHEIT von Helge-Ulrike HYAMS

Gezaubert wurde hier wirklich! Denn wer dieses Buch in den Händen hält, könnte meinen, eine Zauberin hat dieses geschaffen. Ganz neu und ganz anders, als man sich sonst dem Thema Kindheit nähert, macht sich die Autorin anhand der 26 Buchstaben des Alphabets auf den Weg, Kindheit neu zu deklinieren.

Wie kommt man auf die Idee, diesem Thema ein Alphabet zu widmen?

Die Liebe zum Kind, die Freude am Leben und ganz besonders die Weite im Geist, Dinge in großer Zugewandtheit zulassen zu können, machen den Ton dieses Buches aus.

Helge-Ulrike Hyams, Jahrgang 1942, lange als Professorin für Erziehungswissenschaften in Bremen tätig, Psychotherapeutin und Begründerin des Kindheitsmuseums in Marburg, das leider 2009 geschlossen wurde, ist mit diesem…

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Dietz, Harald
378 |

Strenges Denken und grundloses Meinen

"Wer selber denkt, hat Heimvorteil."

Neben dem ungenauen, eher meinenden als begründenden Denken hat es immer ein strenges Denken gegeben. Eines, das auf Gründen und Begründungen besteht und auf logischer Schlüssigkeit. Das ist ein Denken, das das bloße Meinen erschwert, die bloß Meinenden oftmals verärgert, ihnen zumutet, worin sie keine Übung haben: Das Begründen der eigenen Meinung, das Achten auf (einfache) Regeln der Logik.

Eine häufige Reaktion auf dieses Erschweren des eigenen Meinens ist naheliegender Weise nicht Dankbarkeit und Bescheidenheit. Selten sagt dann jemand, dass er schlecht begründe und argumentiere und nun einsehe, dass er das lernen müsse. Vielmehr fühlt er oder sie sich im Meinen eingeschränkt, ist verärgert, erhebt vielleicht sogar den Vorwurf…

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Eisenberg, Peter
371 |

Hannover hat das beste Deutsch

Die Stadt Hannover will die Sprache gerechter machen. Sie empfiehlt dafür geschlechtsumfassende Formulierungen. Der Linguist Peter Eisenberg hat sich einige davon genauer angeschaut.

Im Frühjahr 2019 hat die Landeshauptstadt Hannover ein Faltblatt mit „Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache“ veröffentlicht. Es bestehen Zweifel daran, dass es sich tatsächlich um Empfehlungen und nicht um verbindliche Sprachregelungen handelt. So liest man im einleitenden Text: „Wenn eine geschlechterumfassende Formulierung nicht möglich ist, ist der Genderstar (z. B. Antragsteller*innen) zu verwenden.“ Das ist keine Empfehlung, sondern eine Anweisung, die zudem gegen geltendes Recht verstößt. Für den öffentlichen Dienst ist die Verwendung der amtlichen Rechtschreibung verbindlich.

Ko-Publikation mit freundlicher Genehmigung von Peter Eisenberg und von MERTON (www.merton-magazin.de)

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Dörwald, Lukas
365 |

4 Tage Dauerpredigt - Von Aktivisten, einem Wolf und teurem Kaffee

Eindrücke eines Geografen von den Naturschutztagen 2019 am Bodensee

Über Nacht hat es ziemlich abgekühlt, der Kaffee im Pappbecher wärmt meine Hände auch nur noch bedingt. In ein paar Minuten würde ich mich auf den Weg machen. Ziel: Radolfzell am Bodensee. Ein guter Kontakt aus meiner Bachelorzeit in Gießen hat mich darauf aufmerksam gemacht. Mitfahrt mit anderen Studenten im Institutsbus und Unterkunft in einer Ferienwohnung waren dann auch kein Problem mehr.

Mittags um 14:00 Uhr sollte es losgehen, Begrüßung durch Honoratioren. Doch zunächst hatten wir noch 404 Kilometer hinter uns zu bringen. Das sollte noch der leichteste Teil der vier Tage am Bodensse sein.

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Steierwald, Ulrike
306 |

Was ist „gute” Lehre?

If it’s really really real …

Als sich die Leuphana, eine der kleinen und jungen Universitäten in Deutschland, vor etwa zwei Jahrzehnten neu definierte, stand der Wille zu besonderer „Qualität“ einer interdisziplinär ausgerichteten Lehre im Mittelpunkt. Der Bologna-Prozess wurde im Unterschied zu anderen Hochschulen modellartig gefasst und führte zu einer umfassenden Neustrukturierung der Lüneburger Universität. Nicht nur die vier Fakultäten Bildung, Kultur, Nachhaltigkeit und Wirtschaft, sondern insbesondere die fakultätsübergreifenden Schools – College, Graduate und Professional School – sollten eine interdisziplinäre wissenschaftliche Ausrichtung in Lehre, Forschung und Transfer sowie ein Zusammendenken dieser drei grundlegenden universitären Aufgabenbereiche in…

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Dörwald, Uwe
299 |

Ungebremst gegen die Wand

Lobbyismus und Bildungsreformen

Schraipsd du widu schprichsd?

Mittels einer alten, aber politisch wirkungsvollen Berater- bzw- Lobbyistenweisheit - Man darf die Frösche nicht fragen, wenn man ihren Teich austrocknen will. - zeigt Josef Kraus in seinem Buch "Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt" (2017), wer die Treiber, die Nutznießer und die Opfer von Schulreformen sind und er beschreibt klar und deutlich, was Schulreformen bringen und was sie nicht leisten können.

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