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WARUM CIORAN HEUTE ?

Ein Vortrag, ein Nachwort zu Cioran ist heuer ein notwendiger Nachruf, ein Nachschrei auf die Kritik, das aphoristische Denken, die unbequeme Nicht-Anpassung, das Widerstandsdenken, die Unabh├Ąngigkeit und Integrit├Ąt des Denkens wider die Unterhaltungsphilosophie unserer Tage und die Triumphz├╝ge des mittelm├Ą├čigen ├ľkonomismus, der alle Lebensbereiche n├╝tzlich und pragmatisch vereinnahmt und untergr├Ąbt - Ciorans Aphorismen sind ein Remedium gegen unseren Zeitungeist und beharren auf einer Unbestechlichkeit des Denkens, wie sie leider immer mehr zu verloren gehen scheint. Wenn sich Cioran im Aphorismus behauptet, dann behauptet er sich in einer leidenschaftlichen Ohnmacht, die ihm eine gewisse menschliche W├╝rde zur├╝ck gibt - in der franz├Âsischen Sprache, dem Stil und dem aphoristischen Denken, die ihm eine zweite fragile, ├╝berempfindliche und l├Ądierte zivilisierte Haut der Distanzierung verschafft haben.

 

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