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Alternativlos bleibt die Kritik

Zum Memorandum 2001

Alternativlos hie√ü das Unwort des Jahres 2010. Folgt man dem Germanisten H.D. Schlosser bedeutet alternativlos: ‚Äěes lohnt sich nicht mehr, dar√ľber zu reden. Das ist in der Politik gef√§hrlich.‚Äú

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu sehen, dass es ‚Äěin den Unternehmen und Verwaltungen immer weniger Mitbestimmung gibt. Autokratische und paternalistische F√ľhrungsstile sind an der Tagesordnung.‚Äú Solange sich an diesen Verh√§ltnissen und an der Tendenz zu einer Re-Feudalisierung der Gesellschaft (Stichworte sind hier: Lobbyismus, Korruption und Vetternwirtschaft) nichts √§ndert oder bewegt,  solange wird die Wirtschaft mit ihrer Ideologie des Neoliberalismus der Politik erfolgreich Vorgaben machen.

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