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-Korruption
-Bildungsträger
-Ideologische Konzepte
-Toleranz als Weg
-Selbstkonzept u. Selbstwert
-Design der Zukunft
-Verständnis der Natur
Stand: 06.11.2008
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THEMA
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2008 |
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10-2008 |
Hoppe-Dörwald,
Dorothea |
KAUFEN - was das Zeug hält! -
Glosse -
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07-2008 |
WERNZ, Stefanie |
Strukturelle Voraussetzungen für
Korruption
Bei der vorliegenden Studie handelt es
sich um eine Diplomarbeit der Humboldt-Universität zu Berlin, die
nicht zuletzt deshalb wichtig ist, weil
"Korruption der Prozess
(ist), durch welchen die virtú des Bürgers untergraben
und schließlich zerstört wird“ und gegen die man
sich im Sinne von Pulitzer wehren muss; denn: "Es gibt kein
Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein
Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese
Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller
Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche
Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt nicht - aber
es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen."
.....mehr
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04-2008 |
Kalina,
Thorsten; Weinkopf,
Claudia
Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg |
Weitere Zunahme der
Niedriglohnbeschäftigung (IAQ-Report 2008-01)
Auf der einen Seite wird
über die Zunahme von Armut in unserer Gesellschaft geklagt, auf der
anderen Seite werden seit Jahren bei wachsenden Kosten Löhne
gedrückt mit dem Argument, höhere Löhne seien nicht konkurrenzfähig
und würden zum Abbau von Arbeitsplätzen führen. Es gilt aber auch:
Wer als Arbeitgeber peanuts bezahlt, muss sich nicht wundern,
wenn er Affen als Arbeitnehmer hat. Wer also Qualität will und
vor allem wer eine soziale Marktwirtschaft will, muss gegen
Niedriglöhne sein; denn Niedriglöhne sind ein Skandal und der
Einstieg in die Armut.
Auszüge:
Der Vergleich mit den anderen an unserer Studie
beteiligten Ländern zeigt, dass Deutschland inzwischen den höchsten
Niedriglohnanteil unter den kontinental-europäischen Ländern (Dänemark,
Frankreich, Niederlande) hat und recht nahe bei den Werten für
Großbritannien liegt. Selbst verglichen mit den USA, für die der
Niedriglohnanteil auf rund 25% beziffert wird (Solow 2007), liegt
die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (bezogen auf alle
Beschäftigte) mit einem Anteil von mindestens 22,2%, wie die
aktualisierten Berechnungen für 2006 hier noch-mals unterstrichen
haben, nicht mehr weit hiervon entfernt. In keinem der anderen
Länder ist die Niedriglohnbeschäftigung in den vergangenen Jahren so
stark gestiegen wie in Deutschland. Bemerkenswert ist auch, dass
eine Ausdifferenzierung der Löhne nach unten, wie wir sie für
Deutschland festgestellt haben, in den europäischen Nachbarländern
undenkbar ist, weil gesetzliche Mindestlöhne zwischen 8 und 9 € oder
tarifliche Standards (in Dänemark) dies nicht zulassen.
Im internationalen Vergleich ist weiterhin
auffällig, dass in Deutschland ein hoher Anteil der
Niedriglohnbeschäftigten nicht aus dem Kreis der gering
Qualifizierten stammt. Rund drei Viertel aller
Niedriglohnbeschäftigten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung
oder sogar einen akademischen Abschluss. Dies ist umso gravierender,
als die Chance, aus einem Niedriglohnjob in besser bezahlte
Beschäftigung zu kommen, hierzulande besonders gering ist (Bosch/Kalina
2007: 43ff; Rhein et al. 2005). Im europäischen Vergleich ist diese
so genannte Aufstiegsmobilität aus dem Niedriglohnbereich nur in
Großbritannien ähnlich niedrig (European Commission 2004).
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03-2008 |
Friedrich, Thomas |
Die Emotion der Geborgenheit
Auszüge:
Die Produkte versprechen Glück, lösen es aber nicht
ein. Dieses Phänomen wird traditionell mit
dem Begriff der Sucht bezeichnet. Unverdeckt ehrlich
spricht der Marketingfachmann auch vom “Anfixen” potentieller
Kunden und gesteht damit offen ein, daß er
gar nicht vorhat, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Zuverlässig
Süchtige sollen
hervorgebracht werden, das heißt Menschen, die eine Tendenz haben,
ständig die Dosis steigern zu müssen. Unsere
heutige Wirtschaft fußt auf der Sucht nach glückversprechenden
Gütern. Wie jede Sucht erzeugt auch diese beständig ihre
Voraussetzungen selbst, in diesem Fall die
Abwesenheit von Glück. Der Gemeinplatz, der
Kunde sei König, man müsse ihn zufriedenstellen, sonst laufe er
einem davon, ist freilich nur die halbe
Wahrheit. Ein unzufriedener Kunde läuft in der Tat davon. Ist
die Zufriedenheit gar zu groß, bleibt er jedoch ebenso fern.
Diese berechnende Art der Zufriedenstellung
ähnelt allerdings der, die den Süchtigen mit seinem Dealer
verbindet. In vielen Produktbereichen, zum
Beispiel bei Uhren, Spielzeug, Porzellan, Autos, mittlerweile
auch bei Verbrauchsgütern wie Mitteln zur Körperpflege oder
Nahrungsmitteln, erhält man sich Kunden zum
Beispiel durch Limited Editions. Man packt sie erstens bei der
Sammlerseele, denn diese strebt nach Vollständigkeit, und
zweitens wird dem Konsumenten suggeriert, das
gekaufte Gut könnte in Zukunft eine Wertsteigerung erfahren.
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03-2008 |
Dörwald,
Uwe |
Wie (manche) Bildungsträger
funktionieren
....mehr
Wie arbeiten eigentlich Bildungsträger,
die mit öffentlichen Mitteln bezahlt werden um Menschen mittels
Fortbildung neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen? Wie
gelingt es ihnen zwei Herren zu dienen, der Arbeitsagentur und den
Teilnehmern und gleichzeitig den nötigen Profit abzuwerfen? Nun,
eine allgemein gültige Antwort gibt es hierzu wohl nicht, aber wer
einen Blick durchs Schlüsselloch wagen will, was zumindest bei
einigen Bildungsträgern vor sich geht, kann dies jetzt tun.
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass
sich Träger eines “kreative Einsparungspotentials im Personal- und
Sachbereich” bedienen und dabei vor allem auf die mangelnde
Kontrolle durch die Arbeitsagentur bauen. “Man kann sich in gewissem
Grade sicher fühlen bei seinem Tun und Lassen.”
Im Bezugssystem des Arbeitgebers
Bildungsträger ist kritisches Denken und Hinterfragen in den meisten
Fällen weder erwünscht noch gefragt, man muss im Sinne des Systems
funktionieren. Und das kann zu einer psychologischen Last werden,
wenn man mitbekommt oder ahnt, dass auf diese Weise einiges nicht
vertragskonform läuft. Man weiß andererseits aber auch, dass die
viel gepriesene und immer in kritischen Situationen eingeforderte
Loyalität einer Firma gegenüber ihre Grenze hat – das Maß ist so
etwas wie die eigene ethische Disposition oder das Verständnis von
Recht.
…
Von Arbeitgeberseite wird Loyalität oft verwechselt mit „Abhängigkeit“
und „Obrigkeitsdenken“, also dem Festhalten an getroffenen
Vereinbarungen gegen besseres Wissen und Gewissen. Die Frage ist
aber a) kann man sich außerhalb der gesetzlichen Regelungen stellen
und b) ist die Treue gegenüber einer vermeintlichen Autorität höher
zu bewerten als das Einhalten von Gesetzesvorschriften?
…
Eingeforderte Loyalität, die stillschweigende Forderung nach dem
Vertuschen von kleinen Unregelmäßigkeiten und die systematische
Durchsetzung der Wirtschaftlichkeit mittels kreativer Interpretation
von Verträgen rechtfertigen auf der Dozenten- und Mitarbeiterseite
die Pflicht zur Untreue, so dass der Missbrauch staatlicher Mittel offen
gelegt werden kann. Der Mitarbeiter hat also das Recht und die
Pflicht zum Ungehorsam, sofern die Ausführung von Anweisungen
übergeordnete Werte verletzten würde. Dies erfordert allerdings Mut
und Zivilcourage und allzu oft werden Mitarbeiter, die mutig sind
und gegen Mauscheleien vorgehen, kalt gestellt als Leute, die den
wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gefährden. Doch was ist
diese Art wirtschaftlicher Erfolg wert?”
Viele dieser Aussagen lassen sich leider
wohl 1:1 auf andere Unternehmen in anderen Branchen übertragen.....mehr |
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03-2008 |
Kiss, Endre |
Zwischen schriftstellerischer
Botschaft und Tabuisierung - Zur Gestaltpoetik von
Tibor Déry
Auszüge:
Die Problematik der Tabuisierung in
der Gestaltpoetik schafft
realisierte Interdisziplinaritaet. Sie schaltet die
Literaturgeschichte, aber auch die Literaturtheorie ohne
Schwierigkeiten
in die breiteren Kontexte von der Sozialontologie, Anthropologie
oder
einfach der Soziologie oder Ethnographie ein. Auch die moderne
Gesellschaft ist voll von Tabus, die nicht jederzeit wahrgenommen
und
erlebt werden, denn sie sind in vielen Faellen hinter der
Sozialisation,
den nicht mehr hinterfragten sozialen Verhaltensregeln oder der
ebenfalls nicht mehr reflektierten sozialen Normalitaet versteckt.
Neben
diesen nur selten erlebten und bewusst gemachten Tabus existieren
auch
offene soziale, sogar politische Verbote. Selbst diese offenen und
expliziten Tabus und Verbote werden des öfteren nicht (mehr) als
solche
erlebt, weil wir die sozialen Verhaeltnisse generell für sehr
veraenderbar ansehen und deshalb auch selbst wirkliche Tabus und
Verbote
nicht mehr in ihren strukturell absoluten Position
wahrnehmen.....mehr
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03-2008 |
Hoppe-Dörwald,
Dorothea |
Vom ganzen Satz zurück zur
Höhlenmalerei - Glosse
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02-2008 |
Friedrich, Thomas |
Das Design der Zukunft -
Die Zukunft des Designs
Auszüge:
Demokratie ist heute
weniger durch Verweigerung von unten, wie niedrige
Wahlbeteiligungen, gefährdet, wie uns Politiker heute weismachen
wollen, sondern durch demokratiefeindliche Maßnahmen von oben: Wir
haben in dieser Hinsicht tendenziell wieder feudalismusähnliche
Verhältnisse. Die Staatsbürgerdemokratie transformiert tendenziell
zur Eigentümerdemokratie.
Das immer häufigere
Auftreten des Wortes "Motivation" in unterschiedlichen
gesellschaftlichen Zusammenhängen ist ein indexikalisches Zeichen
für den immensen Zuwachs an entfremdeter Arbeit.
.....mehr
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02-2008 |
Kiss, Endre |
Der soziale Wandel als
Politikum: Ideologische Konzepte
Auszüge:
Durch unsere alltaegliche Arbeit,
..., durch die
Erfüllung unserer bürgerlichen Pflichten, entsteht Fortschritt und
Geschichte, sie ist zwar nicht unabhaengig von unserem
Willen, sie ist aber auch kein Ausfluss
unserer freien Entscheidungen.
Emanzipative Gesetzgebung, liberale
Ideen, freie Kommunikation, demokratische Progression,
diesseitige Kultur, Zurückdraengen der
Barbarei und die ewig scheinenden Garantien für das
Individuum, seine emanzipative Daseinsweise nunmehr jederzeit
und ohne Widerstaende erleben zu können,
diese Momente machen das Bewusstsein des
zivilisatorischen Höhepunktes aus. .........mehr
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2007 |
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05-2007 |
Kiss, Endre |
Thomas Bernhard - eine Literatur des Objektverlustes
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Meyer, Helge |
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Kiss, Endre |
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Hamid Reza Yousefi |
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Neu, Margret |
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Hintergründe...
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