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Schug, Wolfgang
444 |

Parodontitis - Pulpitis - Parsifal

Was verdanken die Bayreuther Festspiele einem Zahnarzt ?

Die Literatur zum Werk und zum Leben Richard Wagners ist kaum zu überschauen. Jeder noch so entfernte Winkel seines künstlerischen Wirkens, seiner schriftstellerischen Tätigkeit, aber auch seines privaten Lebens scheinen erforscht. In seiner Korrespondenz und den Tagebuchnotizen gibt es allerdings noch immer den ein oder anderen interessanten Gesichtspunkt, der bisher in der Auseinandersetzung mit dem Komponisten nicht die nötige Berücksichtigung gefunden hat und das Bild Wagners durchaus abzurunden vermag.

Dienen seine offiziellen Veröffentlichungen und theoretischen Schriften in erster Linie der Darlegung seiner Kunstvorstellungen, so berichtet er in den für den privaten Gebrauch bestimmten Briefen und Tagebucheintragungen auch über…

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Dimmers, Jan
394 |

DA LACHEN DIE HÜHNER

DIE PARTEI DER TIERE IM KONTEXT DER NIEDERLÄNDISCHEN GESELLSCHAFT UND KULTUR

In seinem Buch Sind wir schlau genug, um zu wissen wie schlau die Tiere sind? bezeichnet der niederländische Ethologe Frans de Waal folgenden Satz aus der Verwandlung von Kafka als Anfang der Abnahme des Anthropozentrismus: ‘Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt’. Ein Mensch sieht und empfindet die Welt mit dem Körper der Tiere. Allmählich sind auch zeitlose Fragestellungen wie die folgenden von Montaigne, Wittgenstein und Thomas Nagel mit der jetzt dazu gehörenden politischen Betonung zurück auf der Tagesordnung:  
Die erste ist von Michel de Montaigne (1533 - 1592): Spiele ich mit meiner Katze oder spielt sie mit mir? (Quand je me joue à ma…

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Dörwald, Uwe
381 |

Nibelungenfestspiele 2019 - ÜBERWÄLTIGUNG

Impressionen von der Fotoprobe (10.07.2019) / PREMIERE: 12.07.2019

In diesem Jahr bringen wir keine Besprechung der Nibelungenfestspiele in Worms. Dafür aber Impressionen der FOTOPROBE vor dem Wormser Dom.

Wir empfehlen den Besuch des Stücks.

 

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Das ökologische Auge

Eine andere Möglichkeit der Kulturgeschichte

Das Buch mit dem Titel Das ökologische Auge und dem Untertitel Landschaftsmalerei im Spiegel nachhaltiger Entwicklung besteht aus zwei Teilen. Teil I: Das gab es schon -Teil II: Das gab es noch. Ich wusste zunächst gar nicht so genau, was es mit dem Buch auf sich hat, als ich es eines Tages bei uns auf dem Tisch liegen sah. Dann entdeckte ich für mich aber schon bald: So gab es das noch nicht. Ich mag mich irren, aber für mich war die Lektüre ein besonderes Erlebnis, denn es war wie eine große Überraschung, die sich mir beim Lesen entfaltete, ich hatte so ein Buch noch nie gelesen.

 

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SIRI 16,
346 |

40 Jahre SO36 in Berlin

Depeschen aus der Kapitale - 2/2018

Anlässlich des 40jährigen Geburtstags vom SO36 in Berlin lud mich Wolfgang Müller in seinen Erinnerungsbus ein, der in Kreuzberg stehen sollte. In der Einladung war von einer Gala die Rede und Gesprächen mit Weggefährten des legendären Clubs.   

Wolfgang Müller ist Künstler, Musiker, Autor, Elfen-Experte, Punk, Professor und Missverständnis-Wissenschaftler. Und für alle Nicht-Berliner: Das SO36 zählt zu den sagenumwobenen Orten in Kreuzberg, benannt nach dem alten Poststellbezirk Südost 36. Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre Epizentrum der New Wave- und Punkszene – im Esso, wie Insider es nennen, sind die Toten Hosen aufgetreten, Einstürzende Neubauten, Fettes Brot und auch Wolfgang Müllers Band Die tödliche Doris, um nur…

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GEMETZEL MIT ETZEL

Nibelungenfestspiele 2018

Die Nibelungenfestspiele 2018 sind eröffnet, der rote Teppich für die B-Promis ist entrollt, der Heylshof erstrahlt in bester Gastgebermanier und die Schönen und Reichen strömen herbei. Premierenkarten sind besondere Karten, da strengen sich viele noch mal ganz besonders an.  

Die Regie führt in diesem Jahr Roger Vontobel, das Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel haben den Federkiel gespitzt und den Text für das Stück geschrieben. Eine Fortschreibung wird angekündigt, es wird etwas ganz Neues, heißt es.

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Dietz, Angela
304 |

NIBELUNGEN-FESTSPIELE WORMS 2017 (2)

Eine wüste Zugfahrt nach Bagdad

Es fährt ein Zug nach Bagdad. Vorerst steht er auf den Schienen in 70 Tonnen Sand vor dem Westportal des Wormser Doms. Ein gestrichener Baßton stimmt auf das drohende Unheil ein.

Dazu passt Bühnenbauerin Irina Schickedanz` schiefe Ebene hinter dem Bahnsteig, auf der „es kein Halten mehr“ gibt. Im zweiten Akt kommt sie als Spielfläche für den Tenor Bassem Alkhouri und die Sopranistin Nadja Michael zum vollen Einsatz.

Nach Gemetzel und Gold verlegen Autor Albert Ostermeier und Regisseur Nuran David Calis den dritten Teil ihrer Nibelungen Trilogie kurzerhand nach Arabien.

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Hoppe-Dörwald, Dorothea
303 |

NIBELUNGEN-FESTSPIELE WORMS 2017 (1)

Neben der Spur: GLUT - Siegfried von Arabien.

Mit "GLUT. Siegfried von Arabien." findet die Trilogie von Albert Ostermaier bei den Nibelungen-Festspielen 2017 in Worms ihren Abschluss. Wie in den beiden letzten Jahren auch endet das Stück am Hof von König Etzel, auch diesmal wieder mit einem Gemetzel.

Eine historische Begebenheit inspirierte Albert Ostermaier, den Stückeschreiber, maßgeblich. Die Tatsache, dass eine militärische Operation stattfand, bei der die Beteiligten wirklich und als Theatergruppe verkleidet ins osmanische Reich reisten, war - so Albert Ostermaiers Erklärung -  der ideale Stoff, weil für ihn diese Reise in die Vergeblichkeit mit der Reise der Nibelungen an den Hof König Etzels vergleichbar war. Beide Reisen waren von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

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