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Hurm, Gerd
421 |

The Family of Man (1848/1955): Feminist Foremothers, Women’s Rights, and Human Rights

The present essay will discuss and redefine the complex contexts and relationships which connect the issues of human rights, women’s rights, and civil rights with the open, modernist aesthetics of The Family of Man. Undoubtedly, a historically differentiated view of the installation’s innovative foregrounding of intercultural communication, emancipation, and pacifism is as vital today as it was when it was presented in the aftermath of McCarthyist hysteria and in the midst of the threat of nuclear annihilation during the Cold War. It is also pertinent since the former traveling installation can now be viewed again in its original design. Since 1994, it has been permanently displayed in the Museum Castle Clervaux in Steichen’s native…

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Sollors, Werner
413 |

Edward Steichen in München:

>>Wir alle – The Family of Man<< in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, 1955

Vor 65 Jahren, vom 19. November bis 18. Dezember 1955, wurde die von Edward Steichen zusammengestellte Foto-Ausstellung The Family of Man, die im Januar des gleichen Jahres im Museum of Modern Art (MoMA) New York mit großem Erfolg eröffnet worden war, unter dem Doppeltitel The Family of Man – Wir alle in München gezeigt.

1955: Es war zehn Jahre nach Kriegsende; in Bayern gab es 45 Zeitungsverlage mit Vollredaktionen; an der Münchner Universität waren 12.000 Studenten immatrikuliert, mehr als je zuvor, darunter ein einziger aus der Ostzone; im Oktober kamen 10.000 Kriegsgefangene aus der Sowjetunion nach Deutschland zurück, und die am Münchner Hauptbahnhof Ankommenden wurden von einer Menschenmenge willkommen geheißen; im Münchener…

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Mazzei, Francesco
400 |

FLORENZ IN ZEITEN VON CORONA

Eine Fotostrecke von Francesco Mazzei

Italien ist eines der Länder in Europa, das sehr früh und stark von der COVID-19-Pandemie betroffen war. Die Epidemie breitete sich in ganz Italien und zugleich in vielen Ländern innerhalb und außerhalb Europas aus. Am 19. März 2020 gab es in Italien mit insgesamt 3405 COVID-19-Todesfällen erstmals mehr Opfer als in China. Am 27. März 2020 übertraf die Zahl der Infizierten in Italien erstmals diejenige Chinas. Die Infektionswelle begann in der Lombardei und in Venetien; bis heute (Stand: 20. April) liegt ihr Schwerpunkt in Norditalien. Das Gesundheitssystem in vielen norditalienischen Provinzen ist so überlastet, dass viele Patienten nicht oder nicht angemessen behandelt werden können. Vielerorts fehlten oder fehlen Schutzmasken; unter…

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Dörwald, Uwe
392 |

DINGE VON GESTERN

Ein Fotoalbum

Es ist nicht so sehr, dass man nicht mehr kriegen kann, was man früher hatte, sondern einsieht, dass es Dinge gibt, die man nie mehr kriegen wird. (M.M. Driessen)

 

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Dörwald, Uwe
381 |

Nibelungenfestspiele 2019 - ÜBERWÄLTIGUNG

Impressionen von der Fotoprobe (10.07.2019) / PREMIERE: 12.07.2019

In diesem Jahr bringen wir keine Besprechung der Nibelungenfestspiele in Worms. Dafür aber Impressionen der FOTOPROBE vor dem Wormser Dom.

Wir empfehlen den Besuch des Stücks.

 

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Dörwald, Uwe
355 |

GATEWAYS TO HELL

Zum Bildband CTRL-X von Kai Löffelbein

Gesellschaften, in deren Mittelpunkt der Konsum steht, sind Gesellschaften, die Müll produzieren. In den USA und in der EU fallen pro Jahr und pro Kopf zwischen 20 und 30 Kilogramm Elektroschrott an, so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt.

Die Folgen des Müllexports zeigt uns der Fotograf Kai Löffelbein, der sich auf den Weg zu den weltweit größten Müllkippen für Elektroschrott gemacht hat. Diese trostlosen Orte des Müllexports findet Löffelbein in Ghana, Indien und in China. Die beeindruckenden Fotografien sind versammelt in seinem Buch CTRL-X.

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Dörwald, Uwe
348 |

Spielotheken in Worms

Eine Fotoreportage

Wenn man Spielotheken ohne Wertung betrachtet, dann sind sie ein Geschäft wie jedes andere auch und noch dazu steuerlich interessant. Auf der anderen Seite verändern sie das Bild (und auch die Atmosphäre) einer Stadt und zwar nicht unbedingt positiv. Viele Spielotheken machen eine Stadt nicht unbedingt attraktiv(er).   

Dass in Spielhallen auch pathologische Spieler (Spielsüchtige) zu finden sein dürften, versteht sich von selbst. Die Politik sollte überlegen, was mehr zählt: Die Steuereinnahmen durch Spielotheken oder die Krankheitskosten für die Behandlung der Spielsucht.  

Interessanterweise geht der Gesetzgeber in seiner Rechtssystematik zu Spielotheken davon aus, dass  diese Angebote grundsätzlich gesellschaftsschädlich und damit gru…

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Wallenhorst, Paul
335 |

SELFIES MIT DELEUZE

Ziel dieser Arbeit ist es zu verdeutlichen, dass Fotografie durchaus nichts Immaterielles an sich hat, auch wenn sich die Überlegungen ausdrücklich auf solche Fotografie beziehen, wie sie täglich mit digitalen Handy-Kameras für soziale Netzwerke betrieben wird. Im Gegenteil soll die Fotografie als eine materielle und performative Tätigkeit verstanden werden, weswegen der Begriff des fotografischen Aktes, der diese Tatsache verdeutlicht, häufiger fallen wird.

„Instagram-Fotografie“ ist eine Operation, die durch und in unserem Fleisch verläuft. Sie funktioniert mit unserem Begehren, Wünschen und Verlangen, die nur als materielle verstanden werden können. Es muss die Frage gestellt werden, ob sich in den Prozessen eines fotografischen Aktes…

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Lederer, Sylvia
345 |

Lichtkunst in Amsterdam

Mit einer Installation des chinesischen Künstlers AI WEIWEI

Das Light-Festival in Amsterdam kehrt dieses Jahr zum sechsten Mal zurück, um die Grachten und Straßen in ein betörendes Licht zu hüllen. Viele internationale Künstler wie der Chinese Ai Weiwei und die britische Künstlerin Cecil Balmond verzaubern die Besucher mit 36 Lichtinstallationen unter dem Thema„Existential“. Die diesjährigen teilnehmenden Künstler, Designer und Architekten stammen aus Australien, Belgien, China, Kanada, England, Deutschland, Indonesien, Italien, Japan, Kosovo, den Niederlanden, Russland und den Vereinigten Staaten. Mit „Existential“ wollen sie uns Besucher anregen, darüber nach zu denken, was Menschen verbindet und welche Rolle das Licht dabei spielt.  

In diesem Jahr zeigten mehr als 2.500 Künstler aus 98…

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Dörwald, Uwe
316 |

Die Menschen zahlen immer die Rechnung

Über den dokumentarischen Bildband „The Human Cost of Agrotoxins“ von Pablo E. Piovano

Glyphosat ist ein Unkrautvernichtungsmittel und Glyphosat ist in nahezu allen Lebensmitteln zu finden. Hersteller sagen dann immer und gebetsmühlenhaft, die Menge des Giftes, die gefunden wird, sei unbedenklich im Rahmen der Grenzwerte, aber es gebe natürlich immer etwas, das verbessert werden könnte. Forscher erwidern, die offiziellen Grenzwerte seien überholt und müssten verschärft werden.

Die Diskussion um den Einsatz von Glyophosat-Herbiziden kocht bei uns immer dann hoch, wenn Rückstände des Herbizids in Lebensmitteln wie zum Beispiel in Edelmarken wie dem Speiseeis von Ben und Jerry’s gefunden wurden.

Die Folgen des Einsatzes von Glyphosat-Herbiziden auf genetisch modifizierte Nutzpflanzen in Argentien hat der Fotograf Pablo E.…

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SIRI 17
302 |

Depeschen aus der Kapitale - 5

Die doppelte Sibylle: Über die Fotografin Sibylle Bergemann.

Warum nur, frage ich mich, hat keine der Chefredakteurinnen der zahlreichen Frauenzeitschriften auf dem späteren gesamtdeutschen Zeitungsmarkt sich etwas von S. Bergemann abgekupfert? Warum müssen wir im Jahr 2017 immer noch in diese leicht dümmlichen Model-Gesichter schauen? Ganz zu schweigen davon, dass man mit Bergemanns Modefoto-Stil sicherlich Heidi Klum und ihr sexistisches, sozialdarwinistisches Germanys next Topmodel verhindert hätte.

Ganz im Gegensatz zu Fotos mit heutigen Models haben alle Frauen bei Sibylle Bergemann Selbstbewusstsein, Stolz, Kraft und trotzdem ein Geheimnis. Ach, was sage ich, man möchte gleich einen Roman schreiben, wenn man die beiden schönen Missmutigen auf Rügen betrachtet. Sofort bekommt Nina Hagens großer…

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