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Dörwald, Lukas
434 |

Vielseitig ohne Ende - das Ei

Rezept des Monats - 3

Was, das Ei? Ja, ganz genau. Es wird etwas simpel im März, allerdings nur oberflächlich.

Das Ei liegt bei mir fast immer im Kühlschrank. Ein Standard quasi. Mit Milch und Mehl wird sonntags mal eben ein Pfannkuchen-Frühstück gezaubert, ein gekochtes Ei, - 4:30 Minuten bei Größe M, damit das Eigelb noch flüssig ist -, oder ein klassisches Spiegelei zur abendlichen Brotzeit. Das sind nur ein paar Beispiele, welche Form das ovale Wunder annehmen kann.

Weltweit vom Menschen in der Nahrung am meisten genutzt ist sicherlich das Hühnerei. Weniger verbreitet aber immer noch erhältlich ist das Wachtelei, sozusagen der kleine Bruder des Hühnereis. Historisch wurde das Ei jedoch auch schon anders genutzt, in der Farben-, oder auch in alten Techniken…

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Dörwald, Lukas
429 |

Tomatensauce als Geduldsübung

Rezept des Monats - 2

Karneval im Corona-Jahr 2021 ist zu Ende und zu Ehren der roten Clownsnasen wird sich das Rezept des Monats rund um die Tomate drehen.

Die Tomate (lat. Solanum lycopersicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist uns sicherlich allen bekannt. Ich muss zugeben, bis vor gar nicht langer Zeit kam die Tomate bei mir nur als pürierte Sauce oder auf der Pizza vor. Roh mag ich bis heute nur die kleinen feinen Kirschtomaten.

Denke ich an Tomaten kommt mir direkt Italien in den Sinn. Der Pizza Margherita, die zu Ehren der gleichnamigen italienischen Königin (1851-1926) in Neapel geschaffen wurde, verleiht sie die Farbe rot, nur um mit Mozzarella und Basilikum die italienische Flagge widerzuspiegeln. Prall und saftig kommt sie daher…

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Dörwald, Lukas
426 |

Dorade im Römertopf

Rezept des Monats - 1

Dieses Rezept des Monats ist vor allem für alle jene interessant, die einem alten Grundsatz folgen: „Freitags gibt es Fisch!“

Es handelt sich um die Dorade, auch Goldbrasse genannt, wird diese bereits seit der Antike als Speisefisch vom Menschen genutzt.

Biologisch gehört sie zu den Stachelflossern und zu den Barsch-Verwandten. Die wissenschaftliche Bezeichnung nach Linnaeus (1758) ist Sparus aurata, aber damit wird man an der Fischtheke wohl kaum weit kommen. Die Goldbrasse, küstennah lebend in Tiefen von 5 bis 150 Metern, ist in der Regel tagaktiv, jedoch sehr anpassungsfähig. Sind ihre Gewässer stark befischt, verlagern sie ihre Aktivität einfach in die Nacht hinein!

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Backes, Martina
425 |

Bitterer Beigeschmack

Koloniale Spuren im globalen Ernährungsregime

Der Handel mit Weizen, Reis und Gewürzen ist so alt wie die Migrationsgeschichte der Menschen. Doch erst seit dem frühen Kolonialismus wurden die körperzehrende Plantagenwirtschaft und der transkontinentale Handel mit Nahrung strategisch zum Zwecke der Machtsicherung eingesetzt. Der Kolonialismus hat das globale Ernährungssystem in seiner jetzigen Form stark geprägt.

Hier in Niumi hat er begonnen, der Export von Arbeitskraft, Salz und Palmöl. Der kleine Küstenort im westafrikanischen Gambia liegt an der Mündung des gleichnamigen Flusses, nicht weit entfernt von James Island, wo der Handel mit versklavten Menschen in den Black Atlantik im 16. Jahrhundert einen seiner Anfänge nahm und Tauschgeschäfte mit Gold, Salz, Arbeitskraft und Waffen…

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