Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Suche:

Dörwald, Lukas
450 |

Der Nudelsalat - Ein Klassiker der Grillsaison für die letzten "Sommer"tage

Rezept des Monats - 9

Er liegt - unweigerlich - in der Luft: der Herbst! Die Schatten werden langsam länger, die Luft kühler und die Restaurants haben Pilz- und Kürbisgerichte angeschlagen.

An Speisekarten kann man genauso die Jahreszeiten ablesen wie an Bäumen. Auf dem Parkplatz vor meiner Arbeitsstätte stehen einzelne Laubbäume. Diese verfärben sich immer zuerst. Von oben beginnend bilden sie im Augenblick ein Farbspektrum von Rot über Gelb bis zu hellgrün ab.
Was mit dem Sommer auch für viele enden wird, ist die Grillsaison. Zuhause haben wir nie viel gegrillt, aber eingeladen wird man immer wieder mal. Natürlich, so will es die Tradition, bringt man etwas mit. Hier habe ich meinen absoluten Klassiker, denn der geht immer: ein Nudelsalat. Jedoch nicht wie…

[Weiterlesen]
Dörwald, Lukas
448 |

Zitronenpudding mit Lakritznote

Rezept des Monats - 8

Zur Abwechslung mal ein Dessert.

Auch wenn dieses Jahr das Wetter in Aachen und Umgebung es einen nicht so recht spüren lässt – es ist August; es ist Sommer! Und was braucht ein gutes Sommeressen? Ein frisches Dessert zum Abrunden eines schönen Essens. Hier kommt etwas ins Spiel, was wir in diesem Jahr schon mit Nudeln verarbeitet haben: Die Zitrone.

Meine geliebte Zitrusfrucht, diesmal eben anders. Im Prinzip wird ein Pudding angerührt. Hier ist es vor allem wichtig, immer eine Hand am Löffel zu haben. Wer aufhört zu rühren, gefährdet das Ergebnis. Das Wort Pudding hat eine umstrittene Herkunftsgeschichte. Einerseits wird das französische „boudin“ herangezogen, was Blutwurst bedeutet, und hier könnte man die Verbindung nach…

[Weiterlesen]
Dörwald, Lukas
445 |

Was in keiner Rezeptsammlung fehlen darf - der Pizzateig

Rezept des Monats - 7

Sommer, Mittelmeer, Urlaub in Italien. Vielleicht sogar in Neapel? Woran kommt man da auf keinen Fall vorbei? Zitronen? Limoncello? Sicher. Alles Standbeine der landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Region um den Golf von Neapel. Doch sicher kommt nichts so schnell in den Sinn wie die Pizza! Ein knuspriger Boden, ein mit Finesse vom Pizzaiolo geschwungener Teig, der durch die Luft gewirbelt wird. Und ja, das ist die korrekte Bezeichnung für die italienischen Pizzabäcker.

Allgemein gilt Neapel als Geburtsort der Pizza. 2017 wurde die neapolitanische Art des Pizzabackens schließlich in das immaterielle Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Damit war es dann für viele in Stein gemeißelt, was die meisten zuvor schon wussten: Die beste Pizza…

[Weiterlesen]
Dörwald, Lukas
442 |

Frisch und sommerlich: Pesto selbstgemacht!

Rezept des Monats - 6

Woran denken die meisten Menschen, wenn man „Pesto“ sagt? Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Basilikum und damit an das klassische Pesto Genovese. Dabei kommt das Wort pesto vom italienischen pestare und bedeutet zerstampfen. Damit ist also eigentlich die Zubereitungsart gemeint, nicht das Gericht selbst. Beschrieben wird das Pesto weiter als eine kalte, pastöse Sauce, welche zumeist mit Nudeln gereicht wird.

Der historische Vorläufer ist vermutlich das römische Moretum, eine kräuterhaltige Käsesauce. Die Gegentheorie bezieht sich auf das ebenfalls römische Garum. Dies ist eine Sauce, bei der das Öl die Basis darstellt.

Ganz klassisch wird das Pesto per Hand im Mörser zubereitet. Die traditionelle Reihenfolge der Zutaten, die so…

[Weiterlesen]
Dörwald, Lukas
438 |

Die Stulle – mehr als nur ein Schulzeiten-Snack

Rezept des Monats - 5

Das heutige Rezept mag fast schon unverschämt einfach klingen, sollte aber dennoch nicht unbeachtet bleiben. Die gute alte Stulle, also das belegte Brot, bei den englischsprachigen Kollegen eher als Sandwich bekannt, ist genauso ein Gericht wie jedes andere auch. Der Grund für ein einfaches Rezept ist, dass ich gerade umgezogen bin und heute früh, nach der ersten Nacht in der neuen Wohnung, nicht allzu viel da hatte. Aber: Die Dinge in meinem Kühlschrank reichen fast immer für eine Stulle. Ähnlich wie die Einlagen in der bereits empfohlenen Frittata, kann die Stulle als Bausatzessen angesehen werden. Ein IKEA-Rezept, wenn man so will.

Die Stulle tritt sicherlich in das Leben der meisten Menschen als das, was in der frühen Schulzeit in der…

[Weiterlesen]
Dörwald, Lukas
437 |

Spaghetti in Zitronensauce

Rezept des Monats - 4

Der Frühling liegt in der Luft. Die Vögel vor meinem Zimmer schmeißen mich um sieben Uhr in der Früh aus dem Bett, die Blüten werden immer mehr und es riecht nach Landluft, wenn man auf dem Rennrad sitzt.

Was würde da besser passen und mehr erfrischen als die Zitrone. Um diese Frucht aus dem Süden soll es heute gehen. Zur Gattung der Zitruspflanzen gehörend, ist die Zitrone eigentlich eine Kreuzung aus der Bitterorange und der Zitronatzitrone. Diese Mischung soll vermutlich im Norden Indiens entstanden sein. In China und im Mittelmeerraum lassen sich Nachweise um das Jahr 1000 finden. Über den Mittelmeerraum wurde die Zitrone dann in ganz Europa bekannt. Sizilien und Spanien waren hier die Antreiber. Nicht zuletzt wurden selbst auf…

[Weiterlesen]
Dörwald, Lukas
434 |

Vielseitig ohne Ende - das Ei

Rezept des Monats - 3

Was, das Ei? Ja, ganz genau. Es wird etwas simpel im März, allerdings nur oberflächlich.

Das Ei liegt bei mir fast immer im Kühlschrank. Ein Standard quasi. Mit Milch und Mehl wird sonntags mal eben ein Pfannkuchen-Frühstück gezaubert, ein gekochtes Ei, - 4:30 Minuten bei Größe M, damit das Eigelb noch flüssig ist -, oder ein klassisches Spiegelei zur abendlichen Brotzeit. Das sind nur ein paar Beispiele, welche Form das ovale Wunder annehmen kann.

Weltweit vom Menschen in der Nahrung am meisten genutzt ist sicherlich das Hühnerei. Weniger verbreitet aber immer noch erhältlich ist das Wachtelei, sozusagen der kleine Bruder des Hühnereis. Historisch wurde das Ei jedoch auch schon anders genutzt, in der Farben-, oder auch in alten Techniken…

[Weiterlesen]
Dörwald, Lukas
429 |

Tomatensauce als Geduldsübung

Rezept des Monats - 2

Karneval im Corona-Jahr 2021 ist zu Ende und zu Ehren der roten Clownsnasen wird sich das Rezept des Monats rund um die Tomate drehen.

Die Tomate (lat. Solanum lycopersicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist uns sicherlich allen bekannt. Ich muss zugeben, bis vor gar nicht langer Zeit kam die Tomate bei mir nur als pürierte Sauce oder auf der Pizza vor. Roh mag ich bis heute nur die kleinen feinen Kirschtomaten.

Denke ich an Tomaten kommt mir direkt Italien in den Sinn. Der Pizza Margherita, die zu Ehren der gleichnamigen italienischen Königin (1851-1926) in Neapel geschaffen wurde, verleiht sie die Farbe rot, nur um mit Mozzarella und Basilikum die italienische Flagge widerzuspiegeln. Prall und saftig kommt sie daher…

[Weiterlesen]
Dörwald, Lukas
426 |

Dorade im Römertopf

Rezept des Monats - 1

Dieses Rezept des Monats ist vor allem für alle jene interessant, die einem alten Grundsatz folgen: „Freitags gibt es Fisch!“

Es handelt sich um die Dorade, auch Goldbrasse genannt, wird diese bereits seit der Antike als Speisefisch vom Menschen genutzt.

Biologisch gehört sie zu den Stachelflossern und zu den Barsch-Verwandten. Die wissenschaftliche Bezeichnung nach Linnaeus (1758) ist Sparus aurata, aber damit wird man an der Fischtheke wohl kaum weit kommen. Die Goldbrasse, küstennah lebend in Tiefen von 5 bis 150 Metern, ist in der Regel tagaktiv, jedoch sehr anpassungsfähig. Sind ihre Gewässer stark befischt, verlagern sie ihre Aktivität einfach in die Nacht hinein!

[Weiterlesen]
Backes, Martina
425 |

Bitterer Beigeschmack

Koloniale Spuren im globalen Ernährungsregime

Der Handel mit Weizen, Reis und Gewürzen ist so alt wie die Migrationsgeschichte der Menschen. Doch erst seit dem frühen Kolonialismus wurden die körperzehrende Plantagenwirtschaft und der transkontinentale Handel mit Nahrung strategisch zum Zwecke der Machtsicherung eingesetzt. Der Kolonialismus hat das globale Ernährungssystem in seiner jetzigen Form stark geprägt.

Hier in Niumi hat er begonnen, der Export von Arbeitskraft, Salz und Palmöl. Der kleine Küstenort im westafrikanischen Gambia liegt an der Mündung des gleichnamigen Flusses, nicht weit entfernt von James Island, wo der Handel mit versklavten Menschen in den Black Atlantik im 16. Jahrhundert einen seiner Anfänge nahm und Tauschgeschäfte mit Gold, Salz, Arbeitskraft und Waffen…

[Weiterlesen]