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√úber einige Fragen und Probleme einer Wissenschaftsethik

"Aber ich bin nun mal Historiker." (E. Albee)

In Zeiten, in denen das Pentagon, Amazon, Bayer und andere gro√üe Player √ľber nicht geringe Drittmittel auch die Forschung an deutschen Universit√§ten finanzieren, und wahrscheinlich auch Einflu√ü nehmen; und in Zeiten, in denen Hochschulen bisweilen sehr eng unter dem Label bzw. dem Etikett der Forschung mit Kommunen oder deren Wirtschaftsf√∂rderungen kooperieren, was durchaus zu Konkurrenzsituationen mit lokalen Wirtschaftsunternehmen f√ľhren kann, weil das simple Erstellen von APPs oder von H√§ndlerseiten auf Amazon zum Beispiel eigentlich keine (angewandte) Forschung ist; und in Zeiten, in denen geisteswissenschaftliche Institute wie zum Beispiel die Germanistik an der Universit√§t Dortmund abgewickelt werden, kann man sich die Frage nach der Freiheit der Forschung bzw. die nach der Unabh√§ngigkeit der Forschung stellen.

Der vorliegende Text stammt zwar aus dem letzten Jahrhundert, aber einige im Text aufgeworfene Fragen sind vielleicht auch heute noch aktuell. Ethisches Handeln im Bereich der Wissenschaft könnte heute auch darin bestehen, sich gegen eine nur auf ökonomischen Nutzen ausgerichtete Forschung auszusprechen und die Grundlagenforschung (wieder) zu stärken.

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Der Text selber hat nebenbei bemerkt auch eine Geschichte: Er wurde als Seminararbeit am Philosophischen Seminar der Universit√§t Heidelberg eingereicht und damals von der Dozentin abgelehnt, weil sie sich nicht vorstellen konnte, dass ein Student diesen Text geschrieben hat: "Das ist doch nicht von ihnen!" - Er war damals von mir und ist es heute immer noch. - Heute kann man √ľber diese Anekdote l√§cheln, obwohl - ein Schein w√§re sch√∂n gewesen, ganz besonders von dieser Dozentin.

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