| intention |
...> |
| autoren |
...> |
| impressum |
...> |
|
rechte |
...> |
|
mediadaten |
...> |
|
finanzierung |
...> |
|
feedback |
...> |
|
nachricht an
schwarz-auf-weiss |
 |
Top 5 Beiträge in 2010
- Wie (manche) Bildungsträger
funktionieren
- Prekär ist ganz normal
- Strukturelle Voraussetzungen
für Korruption
-
Monetarimus
u. Liberalismus
- Kondylis - Nüchternheit in
der Politik
LINKS:
Hier könnte ihr LOGO
stehen! Fragen Sie nach den
Konditionen!

www.stroemfeld.de
www.iz3w.de
www.whistleblower-net.de
www.worringohg.de
www.berlinerhandpresse.de
www.bildertexten.info
Besucher-Statistik
2010 - 28.300 Besucher
2009 - 36.625 Besucher009
2008 - 31.874 Besucher
2007 - 25.255 Besucher
2006 - 16.267 Besucher
2005 - 9.610 Besucher
2004 - 5.514 Besucher
|
|
Monat -
Jahr |
AUTOR
|
THEMA
|
|
2010 |
|
|
|
08-2010*71 |
KISS, Endre |
Mögliche konsequenzen der globalisierung auf die
theorie der Gesellschaft
1989 publizierte Francis Fukuyama seine auf einen
Schlag weltberühmt gewordene Studie über das "Ende der Geschichte".
Zu dieser Zeit existierte noch die Sowjetunion als Megastaat, so
dass in diesem Fall der Theoretiker keineswegs erst nach der
Entscheidung der Ereignisse seine Arbeit geleistet hatte.
.....mehr
Fukuyama
machte hier den ersten Versuch, um jenen historischen Prozess in
einen universalgeschichtlichen Rahmen zu stellen, den man seit 1985
als "Glasnost" und später schon als "Perestrojka" kennengelernt
hatte. Der Begriff "Universalgeschichte" bedarf der Erklärung. Wir
schlagen nicht nur eine klare begriffliche Unterscheidung zwischen
Geschichte und Geschichtsphilosophie, sondern auch zwischen
"Geschichtsphilosophie" im traditionellen Sinne und
"Universalgeschichte" (die sich im englischsprachigen
philosophischen Raum unschwer als "universal history"
benennen lässt) vor. Die Differenz zwischen diesen beiden Arten der
Philosophie der Geschichte ist weitreichend. Denn eine richtige
Philosophie der Geschichte ist berufen, den Gesamtprozess der
menschlichen Entwicklung philosophisch reflektiert zu konstituieren
und darzustellen. Dagegen besteht die ursprüngliche Aufgabe der
Universalgeschichte nicht in einer ganzheitlichen und theoretischen
Darstellung des historische Gesamtprozesses, sie muss mehr
essentialistisch sein und jene Essenz des Gesamtprozesses in der
Form einer einzigen Konzeption entwerfen, die auch schon direkte und
explizite kausale Optionen für die Erklärung dieses Gesamtprozesses
enthält. Die nächste Frage, die an dieser Stelle mit Notwendigkeit
gestellt werden muss, ist die, ob die globale Bedeutung von
Gorbatschows Perestrojka und der aus ihr ausgehende Gesamtprozess
tatsächlich von universalgeschichtlicher Relevanz war oder nicht.
.....mehr
|
|
08-2010*70 |
ACKERMANN, Ulrike |
Die individuelle fREIHEIT - DAS KOSTBARSTE GUT
UNSERER zIVILISATION
Vor gut zwanzig Jahren, 1989, kämpften die Bürger in Ostmitteleuropa
nicht nur für Bürgerrechte, sondern auch für Eigentumsrechte. Sie
wollten politische, wirtschaftliche und individuelle
Freiheit, Demokratie und Kapitalismus. Sie wollten die
Wahlmöglichkeiten, ihr Leben von eigener Hand zu gestalten und damit
ihre bis dahin staatlich enteigneten Biographien zurückerobern. Von
diesem Aufbruch in die Freiheit ist heute nichts mehr zu spüren. Mit
der Wirtschaftskrise ist auch die Freiheit in die Krise geraten.
.....mehr
|
|
08-2010*69 |
Lesenswert

|
Ovids Metamorphosen von Ulrike Rainer
.....mehr
Die griechischen Götter sind keinen Deut
besser als die Menschen, bloß Verbrecher, die der Strafe entgehen. .....mehr
|
|
08-2010*68 |
Lesenswert
 |
Türme, Paläste,
Kathedralen oder eine manchmal langatmige, aber immer lehrreiche
Zeitreise durch die Geschichte der Architektur
von Dorothea Hoppe-Dörwald
Die Bücher mit dem blauen Band!
.....mehr
Ich melde mich erst jetzt wieder, weil
ich von einer sehr langen und turbulenten Reise zurückkehre. Ich
habe mit den Zwillingen Iris und Martin eine Zeitreise durch die
Geschichte der Architektur gemacht. [...] Nun also geht es durch die
archetektonischen Sehenswürdigkeiten. Die Reisenden beginnen bei der
Cheops-Pyramide, gelangen dann zum Turm von Babylon, weiter zum
Palast von Knossos, dann zur Akropolis, um anschließend das
Kolosseum und das Pantheon zu bewundern.
.....mehr
|
|
06-2010*67 |
RAINER, Ulrike |
Smarte Frauen, wuchernde Pfunde und schnelle
Nonnen mit Flip-Flops
- Obamas Jahresbilanz (Teil
2)
Es muss für Obama
Tage geben, in denen er sich sowohl mit Sisyphus als auch mit
Herkules identifizieren möchte. Stein, Stall oder beides. Während
die groß angelegten Reformen wie, z.B. zurzeit die des Bankwesens,
ihre Zeit brauchen, wenden wir uns näher liegenden Dingen zu.
.....mehr
|
|
04-2010*66 |
BÖTTCHER,
Wolfgang |
Chancenungleichheit
als Herausforderung - Oder: Wie an einem Problem vorbei agiert
wird .....mehr
Nach
der Veröffentlichung der internationalen Vergleichsstudien mag man
einen gewissen Zynismus in der Kommentierung verzeihen. In einer
Hinsicht nämlich ist das kritisierte deutsche Schulwesen ziemlich
erfolgreich: Es gelingt ihm nahezu perfekt, gesellschaftliche
Ungleichheit in Bildungsungleichheit zu übersetzen und die
Vererbung sozialer Privilegien zu legitimieren, indem Schulerfolg
als Resultat individueller Leistung und Begabung erscheint. In den
60er und 70er Jahren war dieser Tatbestand ein zentrales Thema der
Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Damals wurde nicht nur
regelmäßig dokumentiert, wie sehr Schicht- oder
Klassenzugehörigkeit die Bildungschancen der Einzelnen dominieren,
es wurden auch unterschiedliche – und durchaus konkurrierende –
Erklärungen angeboten, welche die Mechanismen aufzuzeigen
versuchten, die für diesen Prozess verantwortlich sind. Gegen Ende
der 70er Jahre war dieses Interesse weitgehend erloschen.
Verantwortlich hierfür war nicht nur ein politischer Klimawechsel,
auch die wissenschaftlich Disziplinen, die bis dahin das Thema
forciert hatten, wandten sich ab. Die schichtenspezifische
Sozialisationsforschung wandelte sich in eine „ökologische",
und die Ungleichheitsmodelle der Soziologie wurden durch
sophistische Modellkomplizierungen in Unterschiedlichkeitsmodelle
überführt, beides mit dem Effekt, tendenziell die vertikale Achse
sozialer Differenzierung zu vernachlässigen.
Die
Frage der sozialen Ungleichheit im Bildungswesen war in der
deutschen Erziehungswissenschaft seitdem marginalisiert. Ein wenig
mag das mit einer gewissen Tendenz deutscher Pädagogik
zusammenhängen, Bildung als Medium der Emanzipation zu verklären,
statt ihre Funktion als Instrument der Sicherung von Privilegien zu
erklären. Insbesondere jedoch scheint auch eine generelle Abstinenz
hinsichtlich empirischer Wirkungsforschung verantwortlich zu sein.
Anders als in vielen anderen vergleichbaren Ländern bestand im
Deutschland „Vor-Pisa" kein ausgeprägtes Interesse daran,
die Ergebnisse pädagogischer Aktivitäten systematisch und mit
wissenschaftlicher Distanz zu analysieren.
Dieser
Beitrag skizziert ausgewählte pädagogische und bildungspolitische
Maßnahmen, von denen man begründet eine Reduktion der
Chancenungleichheit erwarten kann. Dies geschieht vor dem
Hintergrund eines Bezugsrahmens, den ich als das „ökonomische
Programm der Schulreform" bezeichne. Zunächst sollen aber
einige Erklärungen zur Genese der herkunftsspezifischen
Bildungsungleichheit referiert werden, denn hier finden sich
Ansätze für ernstzunehmende Versuche, die Verkoppelung von
Herkunft und Schulerfolg zu reduzieren.
.....mehr
|
|
04-2010*65 |
Lesenswert
 |
Die
Langerud Kinder oder eine (scheinbar) unbeschwerte Kindheit
von Dorothea Hoppe-Dörwald
Die Bücher mit dem blauen Band!
.....mehr
Wer
Bullerbü gelesen und geliebt hat, der muss
„Die Langerud Kinder“ genauso lieben. Diese oder ähnliche
Aussagen werden sich sicherlich finden lassen, wenn man über die
Langerudkinder spricht.
.....mehr
|
|
03-2010*64 |
RAINER, Ulrike |
Der
Hase läuft - Obamas Jahresbilanz (Teil 1)
In
seiner Wahlkampfrede (1912) sagte Theodore Roosevelt: ”Hinter der
sichtbaren Regierung sitzt auf dem Thron eine unsichtbare Regierung,
die dem Volk keine Treue schuldet und keine Verantwortlichkeit
anerkennt. Diese unsichtbare Regierung zu vernichten, den gottlosen
Bund zwischen korruptem Geschäft und korrupter Politik zu lösen,
das ist die Aufgabe des Staatsmannes.”
Hundert Jahre später hat sich an dieser Herausforderung an
den Präsidenten nichts geändert.
.....mehr
|
|
02-2010*63 |
KISS, Endre |
Ein Revolutionär mit Genauigkeit und Seele
Otto
Bauer im Dritten Jahrtausend
.....mehr
-
„Nicht
die große geologische Katastrophe hat die Welt umgebildet, nein
die kleinen Revolutionen, im unmerklichen, nicht einmal mehr mit
dem Mikroskop studierbaren Atome, die ändern die Welt, die
erzeugen die Kraft, die sich dann in einem Tage in einer
geologischen Katastrophe auslöst. Das Kleine, das Unmerkliche,
das wir Kleinarbeit nennen, das ist das wahre Revolutionäre.“
Auch Otto Bauer (wie unter anderen auch der
Austromarxismus) wurde von der zweifachen Aussperrung
überholt. Einerseits sperrte ihn der 1917 zur Macht kommende
Leninismus kurzweg als „nicht-bolschewistisch” aus, während
Richtungen, die zum rechten Lager gehört haben, es nie vergessen
haben, dass er nicht nur links, sondern auch noch revolutionär war.
So wirkte sich diese Ausgrenzung gleichzeitig auch als
Neutralisierung der von Bauer ausgeführten Tabubrüche aus.’Ihre
Gescheitheit bringt uns um!’ wird in einem 1919 von Bauer
geschriebenen Roman geschrieben.Diese spontane Reaktion lässt sich
fast verstehen.
Intellektuelle Exzellenz wird zwar manchmal
öffentlich gefordert, wird aber gleichzeitig in keiner Organisation
wirklich positiv aufgenommen. Die Geschichte bietet solcher
„Gescheitheit” manchmal eine gewaltige Herausforderung.
Ganz allgemein aufgefasst, wird diese gewaltige Herausforderung im
Falle Bauers entweder in der russischen Revolution (Stellungnahme zu
Lenins Kommunismus) oder in der Auseinandersetzung mit dem
Nationalsozialismus/Faschismus (Möglichkeit oder Unmöglichkeit der
Bekämpfung desselben) gesehen. Uns scheint, die grosse und
historisch konkrete Herausforderung an seine einmalige
„Gescheitheit” war ein drittes Feld, und zwar die Herausführung
Österreichs aus der unvergleichlich komplexen und gleichzeitig
tragischen historischen Situation des Zusammenbruchs in den Jahren
1918-1919.
.....mehr
|
|
02-2010*62 |
Lesenswert
 |
Grimpel oder das entschieden andere Leben
von Dorothea
Hoppe-Dörwald
Die Bücher mit dem blauen Band!
.....mehr
Wer heißt schon
Grimpel? Und wer weiß nur so ungefähr, wie alt er ist, weil seine
Eltern so vergesslich sind? Von Anfang an wird klar, bei Grimpel
geht nicht alles so, wie man sich das als ungefähr acht- oder
neunjähriger Junge vorstellt. Nein – Grimpel führt ein entschieden
anderes Leben......mehr
|
|
02-2010*61 |
WICHTERICH,
Christa |
Prekär ist ganz normal
Was im Süden die Regel ist, bleibt im Westen nicht die Ausnahme
.....mehr
Bezahlte
Arbeit wird knapp, dafür hat die Prekarisierung der Arbeitenden
Hochkonjunktur. So ungefähr stellt sich der Wandel auf dem
Arbeitsmarkt in den westlichen Industrieländern dar. Doch was
neoliberale Politik im Westen erst durchsetzen musste, ist im
globalen Süden schon lange üblich.
.....mehr
Die ungekürzte
Originalfassung des Beitrags ist in der Zeitschrift zwischen Nord
und Süd - iz3w 309 (Nov./Dez. 2008) - erschienen. Weitere
Informationen unter
www.iz3w.org
|
|
01-2010*60 |
Lesenswert
 |
Hodja oder der fliegende Teppich der Phantasie
von Dorothea Hoppe-Dörwald
Die Bücher mit dem blauen Band!
.....mehr
Vorab muss ich etwas über das Äußere sagen, denn -
das Auge liest mit!
Dies ganz besonders bei der im Fischer Verlag
erscheinenden Kinder- und Jugendbuchreihe „Die Bücher mit dem blauen
Band“, die Tilman Spreckelsen liebevoll zusammenstellt und welche
auch genau so liebevoll aufgemacht ist. Die Bücher, alle in blaues
Leinen gebunden und mit einem blauen Kapitalbändchen versehen, sind
ein reiner Augenschmaus, was den Lesegenuss noch erhöht!
Jedes Buch ist mit einem Pappschuber versehen, der
die Fortführung des Titelbildes darstellt, und diese Bücher sind ein
sowohl optischer als auch haptischer Hochgenuss!
Unsere Kinder sind leider längst dem Vorlesealter
entwachsen, das ist aber kein Hinderungsgrund, nicht doch
begeisterter Leser dieser Reihe zu werden und diese
abwechslungsreichen sowie immer aufs Neue überraschenden Bücher zu
sammeln.
Daher will ich die Reihe hier in Gänze besprechen. Es
werden nicht immer lange Rezensionen sein, auch ist die Reihenfolge
willkürlich gewählt, denn wer wollte schon sagen können, welches das
beste Buch dieser Edition ist? Ich kann es nicht, aber ich möchte
auf diese Bücher hinweisen, weil sie mir ins Herz geflogen sind,
fast so wie Hodja mit seinem fliegenden Teppich.
.....mehr
|
|
01-2010*59 |
KISS, Endre |
Über den verbleibenden Geist
in den sozialen Systemen .....mehr
Die Erfahrungen der heutigen Stunden der Weltgeschichte würden viele
auch inhaltlich zur Hegelschen Einstellung missionieren, die
aktuellen Erfahrungen der historischen Stunde schaffen eine
hermeneutische Situation, in welcher Hegels konsequente
Gegenüberstellung der
abstrakten Reflexion
und der
konkreten Freiheit
mit Notwendigkeit eine sehr starke Räsonanz
hervorrufen müssen.
.....mehr
|
|
2009 |
|
|
|
12-2009*58 |
HOPPE-DÖRWALD, Dorothea |
Schneller ist besser! -
Glosse
.....mehr
Turbulenzen zum Jahresende .....mehr |
|
10-2009*57 |
Lesenswert
 |
Die Odyssee
von Ulrike Rainer
.....mehr
Also fangen wir beim
Anfang an, z.B., Homers Odyssee. Ich kann den Text zwar nicht
auswendig, doch ich kenne ihn sehr gut, weil ich ihn in den letzten
Jahren öfter unterrichtet habe, in den verschiedensten
Übersetzungen. Trotzdem hat die Geschichte des vielgeplagten Manns
der wunderlichsten Abenteuer nichts von ihrem Zauber verloren.
Abenteuer- und Heimkehrergeschichten gibt es jede Menge,
beschwerliche Reisen und kluge Helden, die sich am Ende behaupten,
auch. Und warum sich für einen Protagonisten begeistern, der nicht
viel besser als ein Seeräuber, ein Plünderer und noch dazu ein
Prahler und gewandter Lügner ist, dessen Leiden oft auf’s eigene
Konto gehen, denn die Götter fechten ihre Machtkämpfe hauptsächlich
untereinander aus? Sie bleiben jedoch, im Unterschied zu denen der
Menschen, ohne Folgen.
.....mehr
|
|
|
Lesenswert |
In eigener Sache: Die neue Rubrik
Lesenswert bietet die Möglichkeit,
alte und neue Bücher bzw. Literatur zu besprechen und
vorzustellen. Lesenswert ist
subjektiv, unterhaltend und informativ. Starten wird
Lesenswert zur Frankfurter-Buchmesse
2009
|
|
08-2009*56 |
RAINER, Ulrike |
So laßt mich scheinen, bis ich werde: Moonwalkers
.....mehr
Es naht der
zweihundertste Tag im Amt. Die Arbeitslast Obamas wird nicht
leichter, die Probleme sind weiterhin größer als kleiner. Den ihm
Wohlgesinnten geht alles nicht schnell genug, und die Opposition
nutzt jede Gelegenheit zum Haarespalten.
.....mehr
|
|
07-2009*55
|
MONDON,
Christine |
Hermann Broch oder die
Idee des Menschen
.....mehr
Der
Wertzerfall, die Unzulänglichkeit der Wissenschaft und der Technik,
die spirituellen
Bedürfnisse des Menschen zu stillen, führen manche Denker zur Behauptung,
es sei notwendig, gegen die Mechanisierung der Welt zu kämpfen. Die Entzauberung
der Welt, die von Max Weber diagnostiziert wurde, wird begriffen als
Vorherrschaft des Rationalen und als Verlust des Mythischen und
Religiösen. Infolge seiner
Einsamkeit und seiner Weltangst sucht der Mensch nach einem neuen Wertzentrum,
das dem Zerfall der Welt entgegenwirken könnte. Broch ist
für diese Entwicklung der Menschheit äußerst empfänglich gewesen,
und sein Werk
steht im engen Zusammenhang mit der Suche nach einem erlösenden Ausgang aus
der Wertkrise, in welcher der wissenschaftsgierige Mensch, der Gott vergessen
hat, sich befindet.
Die Elemente,
die in den Essays und in den Romanen Die Schlafwandler und
Der Tod des
Vergil Widerhall finden, sollen dazu beitragen, Elemente einer
Philosophie herauszuarbeiten.
.....mehr
|
|
07-2009*54
|
DIMMERS,
Jan |
Holland ein Frühlingsmärchen: Ich bin von der Königin der
Niederlande
getröstet worden.
.....mehr
In
diesem Text nimmt Jan Dimmers das Attentat (am Königinnentag 2009)
auf die Königin der Niederlande zum Anlaß, um über die Pole der
Toleranz zu berichten, zwischen denen sich die niederländische
Gesellschaft der Gegenwart bewegt: >>Man ehrt was man bekämpft.
Später hat man aufgehört zu bekämpfen, was man nicht ehren soll,
aber letzten Endes, des geringen moralischen Zeitaufwandes wegen,
toleriert. Das ist das Problem der
holländischen Toleranz. Es gab schon das allgemein anerkannte
Prinzip in Bezug auf die Grenzen der Toleranz und dieses lautete:
„Die Freiheit des Einzelnen darf sich nicht zu einer Belästigung für
Andere entwickeln.“. In Holland hat man sich dieses, von John Stuart
Mill verkündete Prinzip, schon lange zu eigen gemacht. Die Grenzen
der Toleranz waren also bereits bekannt. Aber zum alltäglichen
Gebrauch hat die Anwendung sich allmählich und irgendwie
grundsätzlich geändert und folgendermaßen neu formuliert: “Was
die anderen machen ist mir völlig egal. Sie sollen mich nur in Ruhe
lassen. Sonst rufe ich die Polizei“. Da hat man das
moralische Gerüst der Toleranz ohne Anteilnahme in ganzer Figur.<<
.....mehr
|
|
06-2009*53 |
Ms. Soon Ok Lee
- North
Korean prison camp survivor
|
Straflager und Folter in
Nordkorea - ein Augenzeugenbericht .....mehr |
|
06-2009*52 |
HOPPE-DÖRWALD, Dorothea |
Der Projektpendler
.....mehr
Ein Charakteristikum
in der aktuellen Arbeitssituation ist der Projektcharakter, der den
neuen Tätigkeiten anhaftet. Hier handelt es sich immer um Arbeit auf
Zeit, aber an einem Projekt mitzuarbeiten suggeriert an etwas Großem
und Innovativem beteiligt zu sein. Und es lässt die Hoffnung
entstehen, dass aus dem Projekt etwas unentbehrlich Wichtiges
generiert wird. Angeschoben werden Projekte oft aufgrund politischer
Interessen. Auf diese Weise können unverbindliche Testballons
starten
.....mehr |
|
01-05-2009*41-51 |
RAINER, Ulrike
|
AMERIKA-EXTRA:
Die ersten 100
Tage von B. Obama
Teil 11
(30.04.2009) - 101 Tage OBAMA .....mehr
Teil 10 - Die Letzten - Indianer
in den USA .....mehr
Teil 9 - Lehrjahre, zweiter Teil .....mehr
Teil 8 - Lehrjahre, erster Teil .....mehr
Teil 7 - Halbzeit .....mehr
Teil 6 - Manche sind gleicher
.....mehr
Teil 5 - Mädchen und Frauen
.....mehr
Teil 4 - Von goldenen Kälbern und
schwarzen Köchen
.....mehr
Teil 3 - Ein Ende der
Voodoowissenschaft
.....mehr
Teil 2 - Have We Overcome?
.....mehr
Teil 1 - Wo bleibt der Hund?
.....mehr
|
|
02-2009*40 |
KISS, Endre |
Edit Gyömrői und Hermann Broch
.....mehr
Literarische Freundschaften erweisen sich nur selten als so
inhaltsreich, geheimnisvoll, wenn eben nicht abenteuerlich, wie es
im Falle der intellektuellen und emotionellen Beziehung zwischen
Edit Gyömrői (1897-1987) und Hermann Broch geschah.
.....mehr
|
|
01-2009*39 |
BACKES,
Martina |
Konjunkturen der Tourismuskritik
.....mehr
Trouble
in Paradise: Die Zimmermädchen in den Hotelhochburgen, für deren
Tätigkeit keine Ausbildung notwendig ist und die so viel verdienen,
wie ein Frühstücksbuffet für zwei Personen kostet, sind aus
klassisch-tourismuskritischer Perspektive Opfer des touristischen
Systems. Sie stehen stellvertretend für die Unterdrückten und
Entrechteten in der untersten Hierarchie eines komplexen
Klassengefüges, an dessen oberen Ende die finanzkräftigen Investoren
und transnationalen Tourismusunternehmen stehen. Letztere
profitierten von der Armut des dienstleistenden Personals ebenso wie
von dem Bedürfnis der Urlauber, die auf der Suche nach Erholung vom
schnöden Alltag dem Versprechen nach Exotik und dem billigen Angebot
eines Reiseanbieters auf den Leim gingen.
So jedenfalls lässt
sich auf einen Nenner bringen, was von den vielen Jahren kritischer
Auseinandersetzung mit dem Tourismus öffentlich rezipiert worden
ist.
.....mehr
|
|
2008 |
|
|
|
12-2008*38 |
BACKES,
Martina |
Multikulturalismus. Einzigartig anders.
Multikultur in der Werbung .....mehr
In der Werbung
treffen Schwarze und Weiße mal in vielfältig multikulturellen, mal
in vereinheitlicht globalisierten Welten aufeinander. Was wie ein
Widerspruch scheint, passt jedoch zusammen: Das Ideal der
universalen Werbe-Welt funktioniert nur, weil die BetrachterInnen
von seiner realen Kehrseite wissen. .....mehr
|
|
11-2008*37 |
DÖRWALD,
Uwe |
ALLES IST SPORT - SPORT IST
NICHTS .....mehr
Kritik zu
Midas Dekkers: Der Gesundheitswahn. Vom Glück des Unsportlichseins.
Neben
der politischen Linie, die Dekkers in seinem Buch verfolgt,
kritisiert er als Biologe aber auch den „Gesundheitswahn“, dem
unsere Hochleistungsgesellschaft verfallen zu sein scheint.
Damit sind im Wesentlichen die Mythen gemeint, die durch den Sport
und deren Funktionäre vertreten werden. Zu diesen Mythen zählt
insbesondere, dass Sport gesund macht und ist. „Noch nie hat man
eine Kausalität zwischen Bizepsumfang und Verstand beweisen können.“
So wird z.B. das Diktum „aus Bewegung folgt Gesundheit“ nicht
angezweifelt, obwohl man die Nachteile des Sports an der Zahl der
Sportverletzungen und der daraus folgenden Kosten trefflich messen
kann. Nach Dekkers GLAUBEN wir an die Wirkung (Gesundheit) des
Sports, obwohl es keine Beweise, keine vom Sport unabhängige
Forschung gibt. „Die Heilige Kuh der Sportreligion ist: Sport ist
gesund.“ Gesundheit können wir aber allein schon dadurch haben, dass
wir wenig Alkohol trinken, nicht zu fettes Essen zu uns nehmen,
keine Drogen konsumieren und ab und zu einen Spaziergang in unseren
Tagesablauf integrieren. Dies reicht völlig aus, um gesund zu leben,
und diese einfachen Verhaltensregeln lassen sich in den Alltag
integrieren ohne Sport, der FREI-ZEIT frisst, zu treiben.
.....mehr
|
|
10-2008*36 |
HOPPE-DÖRWALD,
Dorothea |
KAUFEN - was das Zeug hält! -
Glosse - .....mehr |
|
07-2008*35 |
WERNZ, Stefanie |
Strukturelle Voraussetzungen für
Korruption
"Um den Kern der
Macht bildet sich immer und schnell ein Mantel aus Filz."
Bei der vorliegenden Studie handelt es
sich um eine Diplomarbeit der Humboldt-Universität zu Berlin, die
nicht zuletzt deshalb wichtig ist, weil
"Korruption der Prozess
(ist), durch welchen die virtú des Bürgers untergraben
und schließlich zerstört wird“ und gegen die man
sich im Sinne von Pulitzer wehren muss; denn: "Es gibt kein
Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein
Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese
Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller
Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche
Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt nicht - aber
es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen."
.....mehr
|
|
04-2008*34 |
KALINA,
Thorsten; WEINKOPF,
Claudia
Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg |
Weitere Zunahme der
Niedriglohnbeschäftigung (IAQ-Report 2008-01)
Auf der einen Seite wird
über die Zunahme von Armut in unserer Gesellschaft geklagt, auf der
anderen Seite werden seit Jahren bei wachsenden Kosten Löhne
gedrückt mit dem Argument, höhere Löhne seien nicht konkurrenzfähig
und würden zum Abbau von Arbeitsplätzen führen. Es gilt aber auch:
Wer als Arbeitgeber peanuts bezahlt, muss sich nicht wundern,
wenn er Affen als Arbeitnehmer hat. Wer also Qualität will und
vor allem wer eine soziale Marktwirtschaft will, muss gegen
Niedriglöhne sein; denn Niedriglöhne sind ein Skandal und der
Einstieg in die Armut.
Auszüge:
Der Vergleich mit den anderen an unserer Studie
beteiligten Ländern zeigt, dass Deutschland inzwischen den höchsten
Niedriglohnanteil unter den kontinental-europäischen Ländern (Dänemark,
Frankreich, Niederlande) hat und recht nahe bei den Werten für
Großbritannien liegt. Selbst verglichen mit den USA, für die der
Niedriglohnanteil auf rund 25% beziffert wird (Solow 2007), liegt
die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (bezogen auf alle
Beschäftigte) mit einem Anteil von mindestens 22,2%, wie die
aktualisierten Berechnungen für 2006 hier noch-mals unterstrichen
haben, nicht mehr weit hiervon entfernt. In keinem der anderen
Länder ist die Niedriglohnbeschäftigung in den vergangenen Jahren so
stark gestiegen wie in Deutschland. Bemerkenswert ist auch, dass
eine Ausdifferenzierung der Löhne nach unten, wie wir sie für
Deutschland festgestellt haben, in den europäischen Nachbarländern
undenkbar ist, weil gesetzliche Mindestlöhne zwischen 8 und 9 € oder
tarifliche Standards (in Dänemark) dies nicht zulassen.
Im internationalen Vergleich ist weiterhin
auffällig, dass in Deutschland ein hoher Anteil der
Niedriglohnbeschäftigten nicht aus dem Kreis der gering
Qualifizierten stammt. Rund drei Viertel aller
Niedriglohnbeschäftigten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung
oder sogar einen akademischen Abschluss. Dies ist umso gravierender,
als die Chance, aus einem Niedriglohnjob in besser bezahlte
Beschäftigung zu kommen, hierzulande besonders gering ist (Bosch/Kalina
2007: 43ff; Rhein et al. 2005). Im europäischen Vergleich ist diese
so genannte Aufstiegsmobilität aus dem Niedriglohnbereich nur in
Großbritannien ähnlich niedrig (European Commission 2004).
.....mehr
|
|
03-2008*33 |
FRIEDRICH, Thomas |
Die Emotion der Geborgenheit
Auszüge:
Die Produkte versprechen Glück, lösen es aber nicht
ein. Dieses Phänomen wird traditionell mit
dem Begriff der Sucht bezeichnet. Unverdeckt ehrlich
spricht der Marketingfachmann auch vom “Anfixen” potentieller
Kunden und gesteht damit offen ein, daß er
gar nicht vorhat, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Zuverlässig
Süchtige sollen
hervorgebracht werden, das heißt Menschen, die eine Tendenz haben,
ständig die Dosis steigern zu müssen. Unsere
heutige Wirtschaft fußt auf der Sucht nach glückversprechenden
Gütern. Wie jede Sucht erzeugt auch diese beständig ihre
Voraussetzungen selbst, in diesem Fall die
Abwesenheit von Glück. Der Gemeinplatz, der
Kunde sei König, man müsse ihn zufriedenstellen, sonst laufe er
einem davon, ist freilich nur die halbe
Wahrheit. Ein unzufriedener Kunde läuft in der Tat davon. Ist
die Zufriedenheit gar zu groß, bleibt er jedoch ebenso fern.
Diese berechnende Art der Zufriedenstellung
ähnelt allerdings der, die den Süchtigen mit seinem Dealer
verbindet. In vielen Produktbereichen, zum
Beispiel bei Uhren, Spielzeug, Porzellan, Autos, mittlerweile
auch bei Verbrauchsgütern wie Mitteln zur Körperpflege oder
Nahrungsmitteln, erhält man sich Kunden zum
Beispiel durch Limited Editions. Man packt sie erstens bei der
Sammlerseele, denn diese strebt nach Vollständigkeit, und
zweitens wird dem Konsumenten suggeriert, das
gekaufte Gut könnte in Zukunft eine Wertsteigerung erfahren.
.....mehr
|
|
03-2008*32 |
DÖRWALD,
Uwe |
Wie (manche) Bildungsträger
funktionieren ....mehr
"Wenn die Sonne
der Bildung tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten." (K.
Kraus)
Wie arbeiten eigentlich Bildungsträger,
die mit öffentlichen Mitteln bezahlt werden um Menschen mittels
Fortbildung neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen? Wie
gelingt es ihnen zwei Herren zu dienen, der Arbeitsagentur und den
Teilnehmern und gleichzeitig den nötigen Profit abzuwerfen? Nun,
eine allgemein gültige Antwort gibt es hierzu wohl nicht, aber wer
einen Blick durchs Schlüsselloch wagen will, was zumindest bei
einigen Bildungsträgern vor sich geht, kann dies jetzt tun.
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass
sich Träger eines “kreative Einsparungspotentials im Personal- und
Sachbereich” bedienen und dabei vor allem auf die mangelnde
Kontrolle durch die Arbeitsagentur bauen. “Man kann sich in gewissem
Grade sicher fühlen bei seinem Tun und Lassen.”
Im Bezugssystem des Arbeitgebers
Bildungsträger ist kritisches Denken und Hinterfragen in den meisten
Fällen weder erwünscht noch gefragt, man muss im Sinne des Systems
funktionieren. Und das kann zu einer psychologischen Last werden,
wenn man mitbekommt oder ahnt, dass auf diese Weise einiges nicht
vertragskonform läuft. Man weiß andererseits aber auch, dass die
viel gepriesene und immer in kritischen Situationen eingeforderte
Loyalität einer Firma gegenüber ihre Grenze hat – das Maß ist so
etwas wie die eigene ethische Disposition oder das Verständnis von
Recht.
…
Von Arbeitgeberseite wird Loyalität oft verwechselt mit „Abhängigkeit“
und „Obrigkeitsdenken“, also dem Festhalten an getroffenen
Vereinbarungen gegen besseres Wissen und Gewissen. Die Frage ist
aber a) kann man sich außerhalb der gesetzlichen Regelungen stellen
und b) ist die Treue gegenüber einer vermeintlichen Autorität höher
zu bewerten als das Einhalten von Gesetzesvorschriften?
…
Eingeforderte Loyalität, die stillschweigende Forderung nach dem
Vertuschen von kleinen Unregelmäßigkeiten und die systematische
Durchsetzung der Wirtschaftlichkeit mittels kreativer Interpretation
von Verträgen rechtfertigen auf der Dozenten- und Mitarbeiterseite
die Pflicht zur Untreue, so dass der Missbrauch staatlicher Mittel offen
gelegt werden kann. Der Mitarbeiter hat also das Recht und die
Pflicht zum Ungehorsam, sofern die Ausführung von Anweisungen
übergeordnete Werte verletzten würde. Dies erfordert allerdings Mut
und Zivilcourage und allzu oft werden Mitarbeiter, die mutig sind
und gegen Mauscheleien vorgehen, kalt gestellt als Leute, die den
wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gefährden. Doch was ist
diese Art wirtschaftlicher Erfolg wert?”
Viele dieser Aussagen lassen sich leider
wohl 1:1 auf andere Unternehmen in anderen Branchen übertragen.....mehr |
|
03-2008*31 |
KISS, Endre |
Zwischen schriftstellerischer
Botschaft und Tabuisierung - Zur Gestaltpoetik von
Tibor Déry
Auszüge:
Die Problematik der Tabuisierung in
der Gestaltpoetik schafft
realisierte Interdisziplinaritaet. Sie schaltet die
Literaturgeschichte, aber auch die Literaturtheorie ohne
Schwierigkeiten
in die breiteren Kontexte von der Sozialontologie, Anthropologie
oder
einfach der Soziologie oder Ethnographie ein. Auch die moderne
Gesellschaft ist voll von Tabus, die nicht jederzeit wahrgenommen
und
erlebt werden, denn sie sind in vielen Faellen hinter der
Sozialisation,
den nicht mehr hinterfragten sozialen Verhaltensregeln oder der
ebenfalls nicht mehr reflektierten sozialen Normalitaet versteckt.
Neben
diesen nur selten erlebten und bewusst gemachten Tabus existieren
auch
offene soziale, sogar politische Verbote. Selbst diese offenen und
expliziten Tabus und Verbote werden des öfteren nicht (mehr) als
solche
erlebt, weil wir die sozialen Verhaeltnisse generell für sehr
veraenderbar ansehen und deshalb auch selbst wirkliche Tabus und
Verbote
nicht mehr in ihren strukturell absoluten Position wahrnehmen.....mehr
|
|
03-2008*30 |
HOPPE-DÖRWALD,
Dorothea |
Vom ganzen Satz zurück zur
Höhlenmalerei - Glosse
....mehr |
|
02-2008*29 |
FRIEDRICH, Thomas |
Das Design der Zukunft -
Die Zukunft des Designs
Auszüge:
Demokratie ist heute
weniger durch Verweigerung von unten, wie niedrige
Wahlbeteiligungen, gefährdet, wie uns Politiker heute weismachen
wollen, sondern durch demokratiefeindliche Maßnahmen von oben: Wir
haben in dieser Hinsicht tendenziell wieder feudalismusähnliche
Verhältnisse. Die Staatsbürgerdemokratie transformiert tendenziell
zur Eigentümerdemokratie.
Das immer häufigere
Auftreten des Wortes "Motivation" in unterschiedlichen
gesellschaftlichen Zusammenhängen ist ein indexikalisches Zeichen
für den immensen Zuwachs an entfremdeter Arbeit. .....mehr
|
|
02-2008*28 |
KISS, Endre |
Der soziale Wandel als
Politikum: Ideologische Konzepte
Auszüge:
Durch unsere alltaegliche Arbeit,
..., durch die
Erfüllung unserer bürgerlichen Pflichten, entsteht Fortschritt und
Geschichte, sie ist zwar nicht unabhaengig von unserem
Willen, sie ist aber auch kein Ausfluss
unserer freien Entscheidungen.
Emanzipative Gesetzgebung, liberale
Ideen, freie Kommunikation, demokratische Progression,
diesseitige Kultur, Zurückdraengen der
Barbarei und die ewig scheinenden Garantien für das
Individuum, seine emanzipative Daseinsweise nunmehr jederzeit
und ohne Widerstaende erleben zu können,
diese Momente machen das Bewusstsein des
zivilisatorischen Höhepunktes aus.
.........mehr
|
|
2007 |
|
|
|
05-2007*27 |
Kiss, Endre |
Thomas Bernhard - eine Literatur des Objektverlustes
...> |
|
04-2007*26 |
Meyer, Helge |
Performance Art -
Untersuchung eines Zustands ...> |
|
2006 |
|
|
| 08-2006*25 |
Kiss, Endre |
Monetarismus und Liberalismus...>
|
| 08-2006*24 |
Hoppe-Dörwald, Dorothea |
Kuhmist - ein
verträumter Blick aus dem Zeitfenster...>
|
|
05-2006*23 |
Ram Adhar Mall |
Säkulare und sakrale
Theorie und Praxis der Toleranz ...> |
|
05-2006*22 |
Hamid Reza Yousefi |
Toleranz als Weg - zur
interkulturellen Kommunikation und Verständigung ...> |
|
05-2006*21 |
Hamid Reza Yousefi |
Weltterrorismus im Gewande demokratischer Gesinnung. Offener
Brief...>
|
|
04-2006*20 |
Wolfgang Eßbach |
Krieg gegen die Intelligenz...>
|
|
2005 |
|
|
| 12-2005*19 |
Thomas Hering
|
Universitäten als Unternehmen -
Akademische Zerrbilder und ideologische Illusionen einer Anti-Elite...>
|
| 05-2005*18 |
Albrecht Müller
|
Die Reformlüge...
>
|
|
05-2005*17
|
Hoppe-Dörwald, Dorothea
|
Elektronisches Lernen Teil 2 - Ein
Selbstversuch... >
|
| 04-2005*16 |
Dörwald,
Uwe
|
Disziplin,
Drill und Gewalt - führen zu Nichts!...
>
|
| 04-2005*15 |
Stark, Karl
|
HARTZ IV - Wehe, du wirst arbeitslos
oder: "es gibt kein Recht auf Faulheit"!...
>
|
| 03-2005*14 |
Kiss, Endre
|
Menschenrechte und Menschen im Strome der
Globalisation... >
|
| 02-2005*13 |
Neu, Margret |
Analphabetismus - Ursachen und
Hintergründe...
> |
| 01-2005*12 |
Randhawa, Marion |
Selbstkonzept
und Selbstwertgefühl im
sozialen Kontext...
> |
|
2004 |
|
|
|
12-2004*11 |
Hoppe, Felicitas |
BLINDE HÜHNER: Warum Schreiben
lernbar, aber nicht lehrbar ist...
> |
|
10-2004*10
|
Dr. Joachim Walter
|
Anti-Gewalttraining
im Jugendstrafvollzug - Tummelplatz für ‘crime fighter’?...
> |
|
07-2004*9
|
IAB
|
Zur Arbeitsmarktpolitik ...
>
|
|
06-2004*8
|
Hoppe-Dörwald, Dorothea
|
Elektronisches Lernen
... >
|
|
06-2004*7 |
Dr.
Hinner, Kajetan |
Thesen über
Arbeitslosigkeit ... > |
|
06-2004*6 |
Dörwald, Uwe |
Absurditätenkabinett
Teil 2 ... > |
|
06-2004*5 |
Dörwald, Uwe |
Karen Gloy - Das
Verständnis der Natur ... > |
|
05-2004*4
|
Axmann, Steffen
|
Nanotechnologie in Deutschland
... >
|
|
05-2004*3 |
Dörwald, Uwe |
Zwischen Warnung und Hoffnung ... > |
|
05-2004*2 |
Dörwald, Uwe |
Absurditätenkabinett
Teil 1 ... > |
|
05-2004*1 |
Dörwald, Uwe |
Kondylis - Nüchternheit in der Politik
... >
|
|
|
top |
|