schwarz-auf-weiss

 

 

divers & essayistisch

 

 

Stand: 29.08.2010

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"Theorien müssen riskant formuliert sein, sollen sie etwas bewegen." (K. R. Popper)


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Top 5 Beiträge in  2010

- Wie (manche) Bildungsträger funktionieren

- Prekär ist ganz normal

- Strukturelle Voraussetzungen für Korruption

- Monetarimus u. Liberalismus

- Kondylis - Nüchternheit in der Politik


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Monat - Jahr AUTOR

THEMA

2010

   
08-2010*71 KISS, Endre Mögliche konsequenzen der globalisierung auf die theorie der Gesellschaft

 

1989 publizierte Francis Fukuyama seine auf einen Schlag weltberühmt gewordene Studie über das "Ende der Geschichte". Zu dieser Zeit existierte noch die Sowjetunion als Megastaat, so dass in diesem Fall der Theoretiker keineswegs erst nach der Entscheidung der Ereignisse seine Arbeit geleistet hatte.  .....mehr

Fukuyama machte hier den ersten Versuch, um jenen historischen Prozess in einen universalgeschichtlichen Rahmen zu stellen, den man seit 1985 als "Glasnost" und später schon als "Perestrojka" kennengelernt hatte. Der Begriff "Universalgeschichte" bedarf der Erklärung. Wir schlagen nicht nur eine klare begriffliche  Unterscheidung zwischen Geschichte und Geschichtsphilosophie, sondern auch zwischen "Geschichtsphilosophie" im traditionellen Sinne und  "Universalgeschichte" (die sich im englischsprachigen philosophischen Raum unschwer als "universal history" benennen lässt) vor. Die Differenz zwischen diesen beiden Arten der Philosophie der Geschichte ist weitreichend. Denn eine richtige Philosophie der Geschichte ist berufen, den Gesamtprozess der menschlichen Entwicklung philosophisch reflektiert zu konstituieren und darzustellen. Dagegen besteht die ursprüngliche Aufgabe der Universalgeschichte nicht in einer ganzheitlichen und theoretischen Darstellung des historische Gesamtprozesses, sie muss mehr essentialistisch sein und jene Essenz des Gesamtprozesses in der Form einer einzigen Konzeption entwerfen, die auch schon direkte und explizite kausale Optionen für die Erklärung dieses Gesamtprozesses enthält. Die nächste Frage, die an dieser Stelle mit Notwendigkeit gestellt werden muss, ist die, ob die globale Bedeutung von Gorbatschows Perestrojka und der aus ihr ausgehende Gesamtprozess tatsächlich von universalgeschichtlicher Relevanz war oder nicht.   .....mehr

 

08-2010*70 ACKERMANN, Ulrike

Die individuelle fREIHEIT - DAS KOSTBARSTE GUT UNSERER zIVILISATION

 

Vor gut zwanzig Jahren, 1989, kämpften die Bürger in Ostmitteleuropa nicht nur für Bürgerrechte, sondern auch für Eigentumsrechte. Sie wollten politische, wirtschaftliche und individuelle Freiheit, Demokratie und Kapitalismus. Sie wollten die Wahlmöglichkeiten, ihr Leben von eigener Hand zu gestalten und damit ihre bis dahin staatlich enteigneten Biographien zurückerobern. Von diesem Aufbruch in die Freiheit ist heute nichts mehr zu spüren. Mit der Wirtschaftskrise ist auch die Freiheit in die Krise geraten.    .....mehr

 

08-2010*69 Lesenswert

 

Ovids Metamorphosen von Ulrike Rainer .....mehr

Die griechischen Götter sind keinen Deut besser als die Menschen, bloß Verbrecher, die der Strafe entgehen.      .....mehr

08-2010*68 Lesenswert

Türme, Paläste, Kathedralen oder eine manchmal langatmige, aber immer lehrreiche Zeitreise durch die Geschichte der Architektur von Dorothea Hoppe-Dörwald

 

Die Bücher mit dem blauen Band! .....mehr

 

Ich melde mich erst jetzt wieder, weil ich von einer sehr langen und turbulenten Reise zurückkehre. Ich habe mit den Zwillingen Iris und Martin eine Zeitreise durch die Geschichte der Architektur gemacht. [...] Nun also geht es durch die archetektonischen Sehenswürdigkeiten. Die Reisenden beginnen bei der Cheops-Pyramide, gelangen dann zum Turm von Babylon, weiter zum Palast von Knossos, dann zur Akropolis, um anschließend das Kolosseum und das Pantheon zu bewundern.   .....mehr

 

06-2010*67 RAINER, Ulrike

Smarte Frauen, wuchernde Pfunde und schnelle Nonnen mit Flip-Flops - Obamas Jahresbilanz (Teil 2)

Es muss für Obama Tage geben, in denen er sich sowohl mit Sisyphus als auch mit Herkules identifizieren möchte. Stein, Stall oder beides. Während die groß angelegten Reformen wie, z.B. zurzeit die des Bankwesens, ihre Zeit brauchen, wenden wir uns näher liegenden Dingen zu.   .....mehr

 

04-2010*66 BÖTTCHER, Wolfgang

Chancenungleichheit als Herausforderung - Oder: Wie an einem Problem vorbei agiert wird .....mehr

Nach der Veröffentlichung der internationalen Vergleichsstudien mag man einen gewissen Zynismus in der Kommentierung verzeihen. In einer Hinsicht nämlich ist das kritisierte deutsche Schulwesen ziemlich erfolgreich: Es gelingt ihm nahezu perfekt, gesellschaftliche Ungleichheit in Bildungsungleichheit zu übersetzen und die Vererbung sozialer Privilegien zu legitimieren, indem Schulerfolg als Resultat individueller Leistung und Begabung erscheint. In den 60er und 70er Jahren war dieser Tatbestand ein zentrales Thema der Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Damals wurde nicht nur regelmäßig dokumentiert, wie sehr Schicht- oder Klassenzugehörigkeit die Bildungschancen der Einzelnen dominieren, es wurden auch unterschiedliche – und durchaus konkurrierende – Erklärungen angeboten, welche die Mechanismen aufzuzeigen versuchten, die für diesen Prozess verantwortlich sind. Gegen Ende der 70er Jahre war dieses Interesse weitgehend erloschen. Verantwortlich hierfür war nicht nur ein politischer Klimawechsel, auch die wissenschaftlich Disziplinen, die bis dahin das Thema forciert hatten, wandten sich ab. Die schichtenspezifische Sozialisationsforschung wandelte sich in eine „ökologische", und die Ungleichheitsmodelle der Soziologie wurden durch sophistische Modellkomplizierungen in Unterschiedlichkeitsmodelle überführt, beides mit dem Effekt, tendenziell die vertikale Achse sozialer Differenzierung zu vernachlässigen.

Die Frage der sozialen Ungleichheit im Bildungswesen war in der deutschen Erziehungswissenschaft seitdem marginalisiert. Ein wenig mag das mit einer gewissen Tendenz deutscher Pädagogik zusammenhängen, Bildung als Medium der Emanzipation zu verklären, statt ihre Funktion als Instrument der Sicherung von Privilegien zu erklären. Insbesondere jedoch scheint auch eine generelle Abstinenz hinsichtlich empirischer Wirkungsforschung verantwortlich zu sein. Anders als in vielen anderen vergleichbaren Ländern bestand im Deutschland „Vor-Pisa" kein ausgeprägtes Interesse daran, die Ergebnisse pädagogischer Aktivitäten systematisch und mit wissenschaftlicher Distanz zu analysieren.

Dieser Beitrag skizziert ausgewählte pädagogische und bildungspolitische Maßnahmen, von denen man begründet eine Reduktion der Chancenungleichheit erwarten kann. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines Bezugsrahmens, den ich als das „ökonomische Programm der Schulreform" bezeichne. Zunächst sollen aber einige Erklärungen zur Genese der herkunftsspezifischen Bildungsungleichheit referiert werden, denn hier finden sich Ansätze für ernstzunehmende Versuche, die Verkoppelung von Herkunft und Schulerfolg zu reduzieren.

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04-2010*65 Lesenswert

Die Langerud Kinder oder eine (scheinbar) unbeschwerte Kindheit von Dorothea Hoppe-Dörwald

 

Die Bücher mit dem blauen Band! .....mehr

 

Wer Bullerbü gelesen und geliebt hat, der muss  „Die Langerud Kinder“ genauso lieben. Diese oder ähnliche Aussagen werden sich sicherlich finden lassen, wenn man über die Langerudkinder spricht .....mehr

 

03-2010*64 RAINER, Ulrike

Der Hase läuft - Obamas Jahresbilanz (Teil 1)

In seiner Wahlkampfrede (1912) sagte Theodore Roosevelt: ”Hinter der sichtbaren Regierung sitzt auf dem Thron eine unsichtbare Regierung, die dem Volk keine Treue schuldet und keine Verantwortlichkeit anerkennt. Diese unsichtbare Regierung zu vernichten, den gottlosen Bund zwischen korruptem Geschäft und korrupter Politik zu lösen, das ist die Aufgabe des Staatsmannes.”  Hundert Jahre später hat sich an dieser Herausforderung an den Präsidenten nichts geändert.  .....mehr

 

02-2010*63 KISS, Endre

Ein Revolutionär mit Genauigkeit und Seele

Otto Bauer im Dritten Jahrtausend .....mehr

„Nicht die große geologische Katastrophe hat die Welt umgebildet, nein die kleinen Revolutionen, im unmerklichen, nicht einmal mehr mit dem Mikroskop studierbaren Atome, die ändern die Welt, die erzeugen die Kraft, die sich dann in einem Tage in einer geologischen Katastrophe auslöst. Das Kleine, das Unmerkliche, das wir Kleinarbeit nennen, das ist das wahre Revolutionäre.“

Auch Otto Bauer (wie unter anderen auch der Austromarxismus) wurde von der zweifachen Aussperrung überholt. Einerseits sperrte ihn der 1917 zur Macht kommende Leninismus kurzweg als „nicht-bolschewistisch” aus, während Richtungen, die zum rechten Lager gehört haben, es nie vergessen haben, dass er nicht nur links, sondern auch noch revolutionär war. So wirkte sich diese Ausgrenzung gleichzeitig auch als  Neutralisierung der von Bauer ausgeführten Tabubrüche aus.’Ihre Gescheitheit bringt uns um!’ wird in einem 1919 von Bauer geschriebenen Roman geschrieben.Diese spontane Reaktion lässt sich fast verstehen. Intellektuelle Exzellenz wird zwar manchmal öffentlich gefordert, wird aber gleichzeitig in keiner Organisation wirklich positiv aufgenommen. Die Geschichte bietet solcher „Gescheitheit” manchmal eine gewaltige Herausforderung. Ganz allgemein aufgefasst, wird diese gewaltige Herausforderung im Falle Bauers entweder in der russischen Revolution (Stellungnahme zu Lenins Kommunismus) oder in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus/Faschismus (Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Bekämpfung desselben) gesehen. Uns scheint, die grosse und historisch konkrete Herausforderung an seine einmalige „Gescheitheit” war ein drittes Feld, und zwar die Herausführung Österreichs aus der unvergleichlich komplexen und gleichzeitig tragischen historischen Situation des Zusammenbruchs in den Jahren 1918-1919. .....mehr

 

02-2010*62 Lesenswert

Grimpel oder das entschieden andere Leben von Dorothea Hoppe-Dörwald

 

Die Bücher mit dem blauen Band! .....mehr

 

Wer heißt schon Grimpel? Und wer weiß nur so ungefähr, wie alt er ist, weil seine Eltern so vergesslich sind? Von Anfang an wird klar, bei Grimpel geht nicht alles so, wie man sich das als ungefähr acht- oder neunjähriger Junge vorstellt. Nein – Grimpel führt ein entschieden anderes Leben......mehr

 

02-2010*61 WICHTERICH, Christa

Prekär ist ganz normal

Was im Süden die Regel ist, bleibt im Westen nicht die Ausnahme .....mehr

 Bezahlte Arbeit wird knapp, dafür hat die Prekarisierung der Arbeitenden Hochkonjunktur. So ungefähr stellt sich der Wandel auf dem Arbeitsmarkt in den westlichen Industrieländern dar. Doch was neoliberale Politik im Westen erst durchsetzen musste, ist im globalen Süden schon lange üblich. .....mehr

Die ungekürzte Originalfassung des Beitrags ist in der Zeitschrift zwischen Nord und Süd - iz3w 309 (Nov./Dez. 2008) - erschienen. Weitere Informationen unter www.iz3w.org

 

01-2010*60 Lesenswert

Hodja oder der fliegende Teppich der Phantasie von Dorothea Hoppe-Dörwald

 

Die Bücher mit dem blauen Band! .....mehr

 

Vorab muss ich etwas über das Äußere sagen, denn - das Auge liest mit!

Dies ganz besonders bei der im Fischer Verlag erscheinenden Kinder- und Jugendbuchreihe „Die Bücher mit dem blauen Band“, die Tilman Spreckelsen liebevoll zusammenstellt und welche auch genau so liebevoll aufgemacht ist. Die Bücher, alle in blaues Leinen gebunden und mit einem blauen Kapitalbändchen versehen, sind ein reiner Augenschmaus, was den Lesegenuss noch erhöht!

Jedes Buch ist mit einem Pappschuber versehen, der die Fortführung des Titelbildes darstellt, und diese Bücher sind ein sowohl optischer als auch haptischer Hochgenuss!

Unsere Kinder sind leider längst dem Vorlesealter entwachsen, das ist aber kein Hinderungsgrund, nicht doch begeisterter Leser dieser Reihe zu werden und diese abwechslungsreichen sowie immer aufs Neue überraschenden Bücher zu sammeln.

Daher will ich die Reihe hier in Gänze besprechen. Es werden nicht immer lange Rezensionen sein, auch ist die Reihenfolge willkürlich gewählt, denn wer wollte schon sagen können, welches das beste Buch dieser Edition ist? Ich kann es nicht, aber ich möchte auf diese Bücher hinweisen, weil sie mir ins Herz geflogen sind, fast so wie Hodja mit seinem fliegenden Teppich. .....mehr

 

01-2010*59 KISS, Endre

Über den verbleibenden Geist in den sozialen Systemen  .....mehr

 

Die Erfahrungen der heutigen Stunden der Weltgeschichte würden viele auch inhaltlich zur Hegelschen Einstellung missionieren, die aktuellen Erfahrungen der historischen Stunde schaffen eine hermeneutische Situation, in welcher Hegels konsequente Gegenüberstellung der abstrakten Reflexion und der konkreten Freiheit mit Notwendigkeit eine sehr starke Räsonanz hervorrufen müssen.  .....mehr

 

2009

   
12-2009*58 HOPPE-DÖRWALD, Dorothea

Schneller ist besser! - Glosse   .....mehr

 

Turbulenzen zum Jahresende  .....mehr

 

10-2009*57 Lesenswert

Die Odyssee von Ulrike Rainer .....mehr

Also fangen wir beim Anfang an, z.B., Homers Odyssee. Ich kann den Text zwar nicht auswendig, doch ich kenne ihn sehr gut, weil ich ihn in den letzten Jahren öfter unterrichtet habe, in den verschiedensten Übersetzungen. Trotzdem hat die Geschichte des vielgeplagten Manns der wunderlichsten Abenteuer nichts von ihrem Zauber verloren. Abenteuer- und Heimkehrergeschichten gibt es jede Menge, beschwerliche Reisen und kluge Helden, die sich am Ende behaupten, auch. Und warum sich für einen Protagonisten begeistern, der nicht viel besser als ein Seeräuber, ein Plünderer und noch dazu ein Prahler und gewandter Lügner ist, dessen Leiden oft auf’s eigene Konto gehen, denn die Götter fechten ihre Machtkämpfe hauptsächlich untereinander aus?  Sie bleiben jedoch, im Unterschied zu denen der Menschen, ohne Folgen. .....mehr

 

  Lesenswert

In eigener Sache: Die neue Rubrik Lesenswert bietet die Möglichkeit, alte und neue Bücher bzw. Literatur zu besprechen und vorzustellen. Lesenswert ist subjektiv, unterhaltend und informativ. Starten wird Lesenswert zur Frankfurter-Buchmesse 2009

 

08-2009*56 RAINER, Ulrike So laßt mich scheinen, bis ich werde: Moonwalkers .....mehr

Es naht der zweihundertste Tag im Amt. Die Arbeitslast Obamas wird nicht leichter, die Probleme sind weiterhin größer als kleiner. Den ihm Wohlgesinnten geht alles nicht schnell genug,  und die Opposition nutzt jede Gelegenheit zum Haarespalten. .....mehr

 

07-2009*55

MONDON, Christine

Hermann Broch oder die Idee des Menschen .....mehr

 

Der Wertzerfall, die Unzulänglichkeit der Wissenschaft und der Technik, die spirituellen Bedürfnisse des Menschen zu stillen, führen manche Denker zur Behauptung, es sei notwendig, gegen die Mechanisierung der Welt zu kämpfen. Die Entzauberung der Welt, die von Max Weber diagnostiziert wurde, wird begriffen als Vorherrschaft des Rationalen und als Verlust des Mythischen und Religiösen. Infolge seiner Einsamkeit und seiner Weltangst sucht der Mensch nach einem neuen Wertzentrum, das dem Zerfall der Welt entgegenwirken könnte. Broch ist für diese Entwicklung der Menschheit äußerst empfänglich gewesen, und sein Werk steht im engen Zusammenhang mit der Suche nach einem erlösenden Ausgang aus der Wertkrise, in welcher der wissenschaftsgierige Mensch, der Gott vergessen hat, sich befindet.

Die Elemente, die in den Essays und in den Romanen Die Schlafwandler und Der Tod des Vergil Widerhall finden, sollen dazu beitragen, Elemente einer Philosophie herauszuarbeiten. .....mehr

 

07-2009*54

DIMMERS, Jan

Holland ein Frühlingsmärchen: Ich bin von der Königin der Niederlande

getröstet worden. .....mehr

 

In diesem Text nimmt Jan Dimmers das Attentat (am Königinnentag 2009) auf die Königin der Niederlande zum Anlaß, um über die Pole der Toleranz zu berichten, zwischen denen sich die niederländische Gesellschaft der Gegenwart bewegt: >>Man ehrt was man bekämpft. Später hat man aufgehört zu bekämpfen, was man nicht ehren soll, aber letzten Endes, des geringen moralischen Zeitaufwandes wegen, toleriert. Das ist das Problem der holländischen Toleranz. Es gab schon das allgemein anerkannte Prinzip in Bezug auf die Grenzen der Toleranz und dieses lautete: „Die Freiheit des Einzelnen darf sich nicht zu einer Belästigung für Andere entwickeln.“. In Holland hat man sich dieses, von John Stuart Mill verkündete Prinzip, schon lange zu eigen gemacht. Die Grenzen der Toleranz waren also bereits bekannt. Aber zum alltäglichen Gebrauch hat die Anwendung sich allmählich und irgendwie grundsätzlich geändert und folgendermaßen neu formuliert: “Was die anderen machen ist mir völlig egal. Sie sollen mich nur in Ruhe lassen. Sonst rufe ich die Polizei“. Da hat man das moralische Gerüst der Toleranz ohne Anteilnahme in ganzer Figur.<< .....mehr

 

06-2009*53 Ms. Soon Ok Lee - North Korean prison camp survivor

 

Straflager und Folter in Nordkorea - ein Augenzeugenbericht  .....mehr
06-2009*52 HOPPE-DÖRWALD, Dorothea

Der Projektpendler .....mehr

 

Ein Charakteristikum in der aktuellen Arbeitssituation ist der Projektcharakter, der den neuen Tätigkeiten anhaftet. Hier handelt es sich immer um Arbeit auf Zeit, aber an einem Projekt mitzuarbeiten suggeriert an etwas Großem und Innovativem beteiligt zu sein. Und es lässt die Hoffnung entstehen, dass aus dem Projekt etwas unentbehrlich Wichtiges generiert wird. Angeschoben werden Projekte oft aufgrund politischer Interessen. Auf diese Weise können unverbindliche Testballons starten .....mehr

 

01-05-2009*41-51

 

RAINER, Ulrike

AMERIKA-EXTRA: Die ersten 100 Tage von B. Obama

 

Teil 11 (30.04.2009) - 101 Tage OBAMA  .....mehr

Teil 10 - Die Letzten - Indianer in den USA  .....mehr

Teil 9 - Lehrjahre, zweiter Teil  .....mehr

Teil 8 - Lehrjahre, erster Teil  .....mehr

Teil 7 - Halbzeit  .....mehr

Teil 6 - Manche sind gleicher .....mehr

Teil 5 - Mädchen und Frauen .....mehr

Teil 4 - Von goldenen Kälbern und schwarzen Köchen .....mehr

Teil 3 - Ein Ende der Voodoowissenschaft .....mehr

Teil 2 - Have We Overcome? .....mehr

Teil 1 - Wo bleibt der Hund? .....mehr

 

02-2009*40 KISS, Endre
Edit Gyömrői und Hermann Broch .....mehr

 

Literarische Freundschaften erweisen sich nur selten als so inhaltsreich, geheimnisvoll, wenn eben nicht abenteuerlich, wie es im Falle der intellektuellen und emotionellen Beziehung zwischen Edit Gyömrői (1897-1987) und Hermann Broch geschah. .....mehr

 

01-2009*39 BACKES, Martina

Konjunkturen der Tourismuskritik .....mehr

 

Trouble in Paradise: Die Zimmermädchen in den Hotelhochburgen, für deren Tätigkeit keine Ausbildung notwendig ist und die so viel verdienen, wie ein Frühstücksbuffet für zwei Personen kostet, sind aus klassisch-tourismuskritischer Perspektive Opfer des touristischen Systems. Sie stehen stellvertretend für die Unterdrückten und Entrechteten in der untersten Hierarchie eines komplexen Klassengefüges, an dessen oberen Ende die finanzkräftigen Investoren und transnationalen Tourismusunternehmen stehen. Letztere profitierten von der Armut des dienstleistenden Personals ebenso wie von dem Bedürfnis der Urlauber, die auf der Suche nach Erholung vom schnöden Alltag dem Versprechen nach Exotik und dem billigen Angebot eines Reiseanbieters auf den Leim gingen.

So jedenfalls lässt sich auf einen Nenner bringen, was von den vielen Jahren kritischer Auseinandersetzung mit dem Tourismus öffentlich rezipiert worden ist. .....mehr

 

2008

   
12-2008*38 BACKES, Martina Multikulturalismus. Einzigartig anders. Multikultur in der Werbung   .....mehr

In der Werbung treffen Schwarze und Weiße mal in vielfältig multikulturellen, mal in vereinheitlicht globalisierten Welten aufeinander. Was wie ein Widerspruch scheint, passt jedoch zusammen: Das Ideal der universalen Werbe-Welt funktioniert nur, weil die BetrachterInnen von seiner realen Kehrseite wissen.   .....mehr

 

11-2008*37 DÖRWALD, Uwe ALLES IST SPORT - SPORT IST NICHTS      .....mehr

Kritik zu Midas Dekkers: Der Gesundheitswahn. Vom Glück des Unsportlichseins.

Neben der politischen Linie, die Dekkers in seinem Buch verfolgt, kritisiert er als Biologe aber auch den „Gesundheitswahn“, dem unsere Hochleistungsgesellschaft verfallen zu sein scheint. Damit sind im Wesentlichen die Mythen gemeint, die durch den Sport und deren Funktionäre vertreten werden. Zu diesen Mythen zählt insbesondere, dass Sport gesund macht und ist. „Noch nie hat man eine Kausalität zwischen Bizepsumfang und Verstand beweisen können.“ So wird z.B. das Diktum „aus Bewegung folgt Gesundheit“ nicht angezweifelt, obwohl man die Nachteile des Sports an der Zahl der Sportverletzungen und der daraus folgenden Kosten trefflich messen kann. Nach Dekkers GLAUBEN wir an die Wirkung (Gesundheit) des Sports, obwohl es keine Beweise, keine vom Sport unabhängige Forschung gibt. „Die Heilige Kuh der Sportreligion ist: Sport ist gesund.“ Gesundheit können wir aber allein schon dadurch haben, dass wir wenig Alkohol trinken, nicht zu fettes Essen zu uns nehmen, keine Drogen konsumieren und ab und zu einen Spaziergang in unseren Tagesablauf integrieren. Dies reicht völlig aus, um gesund zu leben, und diese einfachen Verhaltensregeln lassen sich in den Alltag integrieren ohne Sport, der FREI-ZEIT frisst, zu treiben.   .....mehr

 

10-2008*36 HOPPE-DÖRWALD, Dorothea KAUFEN - was das Zeug hält! - Glosse -   .....mehr

 

07-2008*35 WERNZ, Stefanie Strukturelle Voraussetzungen für Korruption

"Um den Kern der Macht bildet sich immer und schnell ein Mantel aus Filz."

Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine Diplomarbeit der Humboldt-Universität zu Berlin, die nicht zuletzt deshalb wichtig ist, weil "Korruption der Prozess (ist), durch welchen die virtú des Bürgers untergraben und schließlich zerstört wird“ und gegen die man sich im Sinne von Pulitzer wehren muss; denn: "Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt nicht - aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen." .....mehr

 

04-2008*34 KALINA, Thorsten; WEINKOPF, Claudia

Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg

Weitere Zunahme der Niedriglohnbeschäftigung (IAQ-Report 2008-01)

Auf der einen Seite wird über die Zunahme von Armut in unserer Gesellschaft geklagt, auf der anderen Seite werden seit Jahren bei wachsenden Kosten Löhne gedrückt mit dem Argument, höhere Löhne seien nicht konkurrenzfähig und würden zum Abbau von Arbeitsplätzen führen. Es gilt aber auch: Wer als Arbeitgeber peanuts bezahlt, muss sich nicht wundern, wenn er Affen als Arbeitnehmer hat. Wer also Qualität will und vor allem wer eine soziale Marktwirtschaft will, muss gegen Niedriglöhne sein; denn Niedriglöhne sind ein Skandal und der Einstieg in die Armut.

Auszüge:

Der Vergleich mit den anderen an unserer Studie beteiligten Ländern zeigt, dass Deutschland inzwischen den höchsten Niedriglohnanteil unter den kontinental-europäischen Ländern (Dänemark, Frankreich, Niederlande) hat und recht nahe bei den Werten für Großbritannien liegt. Selbst verglichen mit den USA, für die der Niedriglohnanteil auf rund 25% beziffert wird (Solow 2007), liegt die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (bezogen auf alle Beschäftigte) mit einem Anteil von mindestens 22,2%, wie die aktualisierten Berechnungen für 2006 hier noch-mals unterstrichen haben, nicht mehr weit hiervon entfernt. In keinem der anderen Länder ist die Niedriglohnbeschäftigung in den vergangenen Jahren so stark gestiegen wie in Deutschland. Bemerkenswert ist auch, dass eine Ausdifferenzierung der Löhne nach unten, wie wir sie für Deutschland festgestellt haben, in den europäischen Nachbarländern undenkbar ist, weil gesetzliche Mindestlöhne zwischen 8 und 9 € oder tarifliche Standards (in Dänemark) dies nicht zulassen.

 

Im internationalen Vergleich ist weiterhin auffällig, dass in Deutschland ein hoher Anteil der Niedriglohnbeschäftigten nicht aus dem Kreis der gering Qualifizierten stammt. Rund drei Viertel aller Niedriglohnbeschäftigten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar einen akademischen Abschluss. Dies ist umso gravierender, als die Chance, aus einem Niedriglohnjob in besser bezahlte Beschäftigung zu kommen, hierzulande besonders gering ist (Bosch/Kalina 2007: 43ff; Rhein et al. 2005). Im europäischen Vergleich ist diese so genannte Aufstiegsmobilität aus dem Niedriglohnbereich nur in Großbritannien ähnlich niedrig (European Commission 2004). .....mehr

 

03-2008*33 FRIEDRICH, Thomas Die Emotion der Geborgenheit

Auszüge:

Die Produkte versprechen Glück, lösen es aber nicht ein. Dieses Phänomen wird traditionell mit dem Begriff der Sucht bezeichnet. Unverdeckt ehrlich spricht der Marketingfachmann auch vom “Anfixen” potentieller Kunden und gesteht damit offen ein, daß er gar nicht vorhat, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Zuverlässig Süchtige sollen hervorgebracht werden, das heißt Menschen, die eine Tendenz haben, ständig die Dosis steigern zu müssen. Unsere heutige Wirtschaft fußt auf der Sucht nach glückversprechenden Gütern. Wie jede Sucht erzeugt auch diese beständig ihre Voraussetzungen selbst, in diesem Fall die Abwesenheit von Glück. Der Gemeinplatz, der Kunde sei König, man müsse ihn zufriedenstellen, sonst laufe er einem davon, ist freilich nur die halbe Wahrheit. Ein unzufriedener Kunde läuft in der Tat davon. Ist die Zufriedenheit gar zu groß, bleibt er jedoch ebenso fern. Diese berechnende Art der Zufriedenstellung ähnelt allerdings der, die den Süchtigen mit seinem Dealer verbindet. In vielen Produktbereichen, zum Beispiel bei Uhren, Spielzeug, Porzellan, Autos, mittlerweile auch bei Verbrauchsgütern wie Mitteln zur Körperpflege oder Nahrungsmitteln, erhält man sich Kunden zum Beispiel durch Limited Editions. Man packt sie erstens bei der Sammlerseele, denn diese strebt nach Vollständigkeit, und zweitens wird dem Konsumenten suggeriert, das gekaufte Gut könnte in Zukunft eine Wertsteigerung erfahren.     .....mehr

 

03-2008*32 DÖRWALD, Uwe Wie (manche) Bildungsträger funktionieren  ....mehr

"Wenn die Sonne der Bildung tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten." (K. Kraus)

Wie arbeiten eigentlich Bildungsträger, die mit öffentlichen Mitteln bezahlt werden um Menschen mittels Fortbildung neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen? Wie gelingt es ihnen zwei Herren zu dienen, der Arbeitsagentur und den Teilnehmern und gleichzeitig den nötigen Profit abzuwerfen? Nun, eine allgemein gültige Antwort gibt es hierzu wohl nicht, aber wer einen Blick durchs Schlüsselloch wagen will, was zumindest bei einigen Bildungsträgern vor sich geht, kann dies jetzt tun.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass sich Träger eines “kreative Einsparungspotentials im Personal- und Sachbereich” bedienen und dabei vor allem auf die mangelnde Kontrolle durch die Arbeitsagentur bauen. “Man kann sich in gewissem Grade sicher fühlen bei seinem Tun und Lassen.”

Im Bezugssystem des Arbeitgebers Bildungsträger ist kritisches Denken und Hinterfragen in den meisten Fällen weder erwünscht noch gefragt, man muss im Sinne des Systems funktionieren. Und das kann zu einer psychologischen Last werden, wenn man mitbekommt oder ahnt, dass auf diese Weise einiges nicht vertragskonform läuft. Man weiß andererseits aber auch, dass die viel gepriesene und immer in kritischen Situationen eingeforderte Loyalität einer Firma gegenüber ihre Grenze hat – das Maß ist so etwas wie die eigene ethische Disposition oder das Verständnis von Recht.

Von Arbeitgeberseite wird Loyalität oft verwechselt mit „Abhängigkeit“ und „Obrigkeitsdenken“, also dem Festhalten an getroffenen Vereinbarungen gegen besseres Wissen und Gewissen. Die Frage ist aber a) kann man sich außerhalb der gesetzlichen Regelungen stellen und b) ist die Treue gegenüber einer vermeintlichen Autorität höher zu bewerten als das Einhalten von Gesetzesvorschriften?

Eingeforderte Loyalität, die stillschweigende Forderung nach dem Vertuschen von kleinen Unregelmäßigkeiten und die systematische Durchsetzung der Wirtschaftlichkeit mittels kreativer Interpretation von Verträgen rechtfertigen auf der Dozenten- und Mitarbeiterseite die Pflicht zur Untreue, so dass der Missbrauch staatlicher Mittel offen gelegt werden kann. Der Mitarbeiter hat also das Recht und die Pflicht zum Ungehorsam, sofern die Ausführung von Anweisungen übergeordnete Werte verletzten würde. Dies erfordert allerdings Mut und Zivilcourage und allzu oft werden Mitarbeiter, die mutig sind und gegen Mauscheleien vorgehen, kalt gestellt als Leute, die den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gefährden. Doch was ist diese Art wirtschaftlicher Erfolg wert?”

Viele dieser Aussagen lassen sich leider wohl 1:1 auf andere Unternehmen in anderen Branchen übertragen.....mehr

 

03-2008*31 KISS, Endre Zwischen schriftstellerischer Botschaft und Tabuisierung - Zur Gestaltpoetik von Tibor Déry  

Auszüge:

Die Problematik der Tabuisierung in der Gestaltpoetik schafft
realisierte Interdisziplinaritaet. Sie schaltet die
Literaturgeschichte, aber auch die Literaturtheorie ohne Schwierigkeiten
in die breiteren Kontexte von der Sozialontologie, Anthropologie oder
einfach der Soziologie oder Ethnographie ein. Auch die moderne
Gesellschaft ist voll von Tabus, die nicht jederzeit wahrgenommen und
erlebt werden, denn sie sind in vielen Faellen hinter der Sozialisation,
den nicht mehr hinterfragten sozialen Verhaltensregeln oder der
ebenfalls nicht mehr reflektierten sozialen Normalitaet versteckt. Neben
diesen nur selten erlebten und bewusst gemachten Tabus existieren auch
offene soziale, sogar politische Verbote. Selbst diese offenen und
expliziten Tabus und Verbote werden des öfteren nicht (mehr) als solche
erlebt, weil wir die sozialen Verhaeltnisse generell für sehr
veraenderbar ansehen und deshalb auch selbst wirkliche Tabus und Verbote
nicht mehr in ihren strukturell absoluten Position wahrnehmen.
....mehr

 

03-2008*30 HOPPE-DÖRWALD, Dorothea Vom ganzen Satz zurück zur Höhlenmalerei - Glosse ....mehr

 

02-2008*29 FRIEDRICH, Thomas Das Design der Zukunft - Die Zukunft des Designs

Auszüge:

Demokratie ist heute weniger durch Verweigerung von unten, wie niedrige Wahlbeteiligungen, gefährdet, wie uns Politiker heute weismachen wollen, sondern durch demokratiefeindliche Maßnahmen von oben: Wir haben in dieser Hinsicht tendenziell wieder feudalismusähnliche Verhältnisse. Die Staatsbürgerdemokratie transformiert tendenziell zur Eigentümerdemokratie.

Das immer häufigere Auftreten des Wortes "Motivation" in unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen ist ein indexikalisches Zeichen für den immensen Zuwachs an entfremdeter Arbeit.    .....mehr

 

02-2008*28 KISS, Endre Der soziale Wandel als Politikum: Ideologische Konzepte

Auszüge:

Durch unsere alltaegliche Arbeit, ..., durch die Erfüllung unserer bürgerlichen Pflichten, entsteht Fortschritt und Geschichte, sie ist zwar nicht unabhaengig von unserem Willen, sie ist aber auch kein Ausfluss unserer freien Entscheidungen.

Emanzipative Gesetzgebung, liberale Ideen, freie Kommunikation, demokratische Progression, diesseitige Kultur, Zurückdraengen der Barbarei und die ewig scheinenden Garantien für das Individuum, seine emanzipative Daseinsweise nunmehr jederzeit und ohne Widerstaende erleben zu können, diese Momente machen das Bewusstsein des zivilisatorischen Höhepunktes aus. .........mehr

 

2007

   
05-2007*27 Kiss, Endre

Thomas Bernhard - eine Literatur des Objektverlustes ...>

04-2007*26 Meyer, Helge Performance Art - Untersuchung eines Zustands ...>

2006

   
08-2006*25 Kiss, Endre

Monetarismus und Liberalismus...>

08-2006*24 Hoppe-Dörwald, Dorothea

Kuhmist - ein verträumter Blick aus dem Zeitfenster...>

05-2006*23 Ram Adhar Mall Säkulare und sakrale Theorie und Praxis der Toleranz ...>
05-2006*22 Hamid Reza Yousefi Toleranz als Weg - zur interkulturellen Kommunikation und Verständigung ...>
05-2006*21 Hamid Reza Yousefi

Weltterrorismus im Gewande demokratischer Gesinnung.  Offener Brief...>

04-2006*20

Wolfgang Eßbach

Krieg gegen die Intelligenz...>

2005

 


12-2005*19 Thomas Hering Universitäten als Unternehmen - Akademische Zerrbilder und ideologische Illusionen einer Anti-Elite...>
05-2005*18 Albrecht Müller Die Reformlüge... >

05-2005*17

Hoppe-Dörwald, Dorothea

Elektronisches Lernen Teil 2 - Ein Selbstversuch... >

04-2005*16 Dörwald, Uwe

Disziplin, Drill und Gewalt   -   führen zu Nichts!...  >

04-2005*15 Stark, Karl HARTZ IV  - Wehe, du wirst arbeitslos oder: "es gibt kein Recht auf Faulheit"!...  >
03-2005*14 Kiss, Endre Menschenrechte und Menschen im Strome der Globalisation...  >
02-2005*13 Neu, Margret Analphabetismus - Ursachen und Hintergründe... >
01-2005*12 Randhawa, Marion

Selbstkonzept und Selbstwertgefühl  im sozialen Kontext... >

2004

 


12-2004*11

Hoppe, Felicitas

BLINDE HÜHNER: Warum Schreiben lernbar, aber nicht lehrbar ist... >

10-2004*10

Dr. Joachim Walter

Anti-Gewalttraining im Jugendstrafvollzug - Tummelplatz für ‘crime fighter’?... >

07-2004*9

IAB

Zur Arbeitsmarktpolitik ... >

06-2004*8

Hoppe-Dörwald, Dorothea

Elektronisches Lernen ... >

06-2004*7

Dr. Hinner, Kajetan

Thesen über Arbeitslosigkeit ... >

06-2004*6

Dörwald, Uwe

Absurditätenkabinett Teil 2 ... >

06-2004*5

Dörwald, Uwe

Karen Gloy - Das Verständnis der Natur ... >

05-2004*4

Axmann, Steffen

Nanotechnologie in Deutschland ... >

05-2004*3

Dörwald, Uwe

Zwischen Warnung und Hoffnung ... >

05-2004*2

Dörwald, Uwe

Absurditätenkabinett Teil 1 ... >

05-2004*1

Dörwald, Uwe

Kondylis - Nüchternheit in der Politik ... >



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